Stefan Kulovits (re.) im Rapid-Dress 

© Georg Diener Agentur Diener/DIENER / Nina Manhart

Sport Fußball
09/18/2020

Seitenwechsel für Ex-Rapidler Stefan Kulovits in Sandhausen

Der Liebling des Block West gibt am Samstag sein Debüt auf der Trainerbank - als Co-Trainer des deutschen Zweitligisten.

von Alexander Huber

Mit 16 Österreichern – also der Hälfte der Legionäre in der Bundesliga – startet die zweite deutsche Liga. Am Samstag gibt einer, der den perfekten Übergang geschafft hat, sein Debüt auf der Trainerbank: Stefan Kulovits ist der neue Co-Trainer von Sandhausen, zum Auftakt reist Darmstadt an.

2013 von Rapid gekommen, hat sich die „Kampfgelse“ beim ewigen Abstiegskandidaten, der dann doch immer locker oben bleibt, einen Namen gemacht. Zuerst anerkannter Sechser, dann Kapitän, zuletzt Stand-by-Profi und jetzt Assistent von Uwe Koschinat. „Der Coach hat mir ehrlich gesagt, dass er als Sechser einen anderen Spielertyp will. Aber auch, dass er mich als Trainer halten will“, erzählt Kulovits, der gerade für die A-Lizenz lernt.

„Die Spieler dürfen trotzdem ,du‘ zu mir sagen. Ich bin ihre Bezugsperson und auch fit genug, um bei manchen Übungen mitzutrainieren“, sagt der Wiener zum KURIER. Auch die Fahrgemeinschaft mit der Nr. 1, dem Niederösterreicher Martin Fraisl (27), wird fortgesetzt.

Der Liebling des Block West hat sein bisheriges Leben bei nur zwei Vereinen verbracht: „Aber nicht, weil ich ein leiwander Bursch bin, sondern weil geschätzt wird, dass ich konstant geliefert habe.“ Der Umstieg sei leicht gefallen: „Der Fußball lebt von der Emotion. Die gibt es auch auf der Trainerbank. Das wird der Steffen Hofmann, der ja nie Trainer werden wollte, auch noch zu schätzen lernen.“ 

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