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Sport Fußball
02/25/2021

1:2 in Villarreal: Salzburg scheitert in der Europa League

Für Österreichs Meister ist im Sechzehntelfinale Endstation. Nach einem 0:2 in Salzburg verliert man auch in Spanien.

Es bleibt dabei: Verliert Salzburg zu Hause das Hinspiel eines Europacup-Duells, dann scheidet man auch aus. Gegen Villarreal setzte es nach dem 0:2 vergangene Woche im Rückspiel eine 1:2-Niederlage. Die Leistung war zwar viel besser als in Salzburg, aber 40 starke Minuten in Hälfte eins waren zu wenig, um ein Fußballwunder zu schaffen.

FC VILLARREAL - RED BULL SALZBURG 2:1 (1:1)
Tore:
0:1 (17.) Berisha, 1:1 (40.) G. Moreno, 2:1 (89.) G. Moreno.
Gelbe Karte: Jaume Costa bzw. Vallci, Mwepu, Daka, Adeyemi, Marsch (Trainer).
Villarreal: Rulli - Jaume Costa (82. Foyth), Albiol, Pau Torres, Pedraza (66. Gomez) - Trigueros, Capoue, Parejo (90. Paena), Estupinan - G. Moreno (90. Nino), Alcacer (66. Chukwueze).
Salzburg: Stankovic - Kristensen (92. Solet), Ramalho, Vallci (45. Wöber), Ulmer - Mwepu, Junuzovic, Bernede (60. Adeyemi), Aaronson (60. Sucic) - Berisha, Daka (93. Svoboda).

  • Gesamtscore: 4:1.

Anders als im Hinspiel, als er mit der Umstellung auf eine Raute im Mittelfeld ziemlich eingefahren war, verzichtete Salzburg-Trainer Marsch in Villarreal auf Experimente. Der US-Amerikaner bot im 4-2-2-2 exakt jene Startelf auf, die am Sonntag in der Bundesliga gegen Rapid (4:2) geglänzt hatte.

Ähnlich aggressiv und offensiv starteten die Salzburger auch die angepeilte Aufholjagd. Die Spanier wirkten – ganz anders als im ersten Duell – überrascht vom Angriffspressing. In der Red-Bull-Arena hatte Villarreal immer kühlen Kopf bewahrt.

Frühes Auswärtstor

Anders sollte das im Rückspiel sein. Unter Mithilfe von Keeper Rulli, der vor drei Jahren mit Real Sociedad im Europa-League-Sechzehntelfinale an den Salzburgern gescheitert war, gelang ein frühes Auswärtstor. Nach einer Spielerei der Villarreal-Abwehr forderte Junuzovic Daka und Berisha lautstark zum Pressing auf. Daka erwischte einen schlechten Querpass von Rulli, Berisha verwertete (17.).

Die Mannschaft des Tabellen-Sechsten der spanischen Liga, die die Sache ziemlich locker angegangen war, begann richtig zu wanken. Die Salzburger konnten mehrere Nadelstiche setzen. Chancen auf das 2:0 waren vorhanden, wurden aber auch alle vergeben.

Das sollte sich noch vor der Pause rächen. In Minute 40 fiel nach einer Fehlerkette das 1:1: Trigueros kann im Mittelfeld Bernede und Junuzovic spielend leicht ausspielen. Vallci steht viel zu weit weg von Alcacer, der ungehindert zu Moreno passen kann. Keeper Stankovic verlässt unmotiviert das Tor, wird noch dazu von Junuzovic weggerammt, Villarreals Torjäger schießt locker ein.

Später Sieg für Villarreal

Der billige Ausgleich half den Spaniern sichtlich. Nach der Pause hatten sie viel mehr Spielkontrolle. Nach einer Stunde hätten die Salzburger aber fast die ganz große Chance auf das 2:1 gehabt. Aber Schiri Zwayer, der auf Elfmeter entschieden hatte, nachdem sich Capoue im Strafraum selbst an den Arm geschossen hatte, nahm nach Videostudium seine Entscheidung zurück – und das völlig regelkonform.

Die Salzburger, die ja noch zwei Tore schießen hätten müssen, brauchten lange, um gefährlich zu werden. In Minute 79 wäre es nach einer Co-Produktion zweier eingewechselter Spieler fast 2:1 gestanden: Nach einem Stanglpass von Adeyemi setzte Sucic den Ball neben das Tor. Es sollte die letzte Chance Salzburgs bleiben. Und in der Defensive passierte noch ein schwerer Fehler: Junuzovic setzte mit einem unnötigen Rückpass Stankovic unter Druck. Der foulte Moreno. Villarreals bester Spieler verwertete den Elfer zum 2:1-Endstand selbst (87.).

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