FUSSBALL TIPICO-BUNDESLIGA / GRUNDDURCHGANG: SK PUNTIGAMER STURM GRAZ - FC RED BULL SALZBURG

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Sport Fußball
02/28/2021

1:2 bei Sturm Graz: Salzburg hat den alten Angstgegner wieder

Der Serienmeister verlor auch das zweite Saisonspiel gegen die Steirer. Aber schon am Mittwoch gibt es die Chance zur Revanche.

von Stephan Blumenschein

Elf Liga-Spiele in Serie hatte Sturm gegen Salzburg nicht gewinnen können – bis Ende November. Da feierten die Grazer einen 3:1-Sieg in der Red-Bull-Arena. Am Sonntag wurde nachgelegt: Im Klagenfurter Exil (dorthin musste man ausweichen, weil das Grazer Stadion wegen des kaputten Rasens gesperrt wurde) gab es einen 2:1-Heimsieg. Schon am Mittwoch sehen sich ĂŒbrigens beide Teams im Cup wieder im Wörthersee-Stadion.

Salzburg-Trainer Marsch hatte fĂŒr das Semifinale die StammkrĂ€fte Daka, Junuzovic, Mwepu und Ulmer geschont. DafĂŒr stand Liefering-Talent Seiwald erstmals seit dem Hinspiel in der Startelf. Der Leader hatte durch Sucic zwar frĂŒh die erste Großchance, nach 22 Minuten lag man aber bereits 0:2 zurĂŒck. Und wieder zeigte sich die SchwĂ€che bei hohen BĂ€llen. ZunĂ€chst konnte JĂ€ger nach einem Corner einschießen. Dann köpfelte Ljubic nach einer Dante-Flanke ein fĂŒr die Grazer, bei denen mit Keeper Siebenhandl und Kiteishvili wichtige Spieler fehlten.

Ratloser Trainer

Jesse Marsch schien mit dem Latein am Ende zu sein. Der Amerikaner hatte sich auf eine GetrĂ€nkekiste gesetzt und lamentierte. Dann reagierte er aber doch und brachte schon in Minute 37 Daka fĂŒr den inferioren Adeyemi. Bis zur Pause hĂ€tten noch zwei Tore fallen können. ZunĂ€chst ließ Berisha einen Sitzer fĂŒr Salzburg aus, dann wurde ein Versuch von Sturm-KapitĂ€n HierlĂ€nder auf der Linie von Vallci abgewehrt.

FĂŒr den Linksverteidiger war es die letzte Aktion, er blieb wie Sucic zur Pause in der Kabine. Mit Mwepu und Ulmer kamen noch zwei StammkrĂ€fte. Salzburg war nun spielbestimmend, aber im Strafraum viel zu hektisch. Dazu bewies Ersatzkeeper SchĂŒtzenauer, dass er seine Handarbeit versteht. Erst bei einem von Daka verwandelten Foul-Elfmeter hatte er keine Chance (78.).

Kurz danach hĂ€tte bei einem strafbaren Handspiel des Salzburger TorschĂŒtzen im eigenen Strafraum auch Sturm einen Penalty bekommen mĂŒssen, Schiri Drachta ließ aber weiterspielen. Trotzdem brachte Sturm den Sieg ĂŒber die Zeit. Salzburg hat erstmals seit 2016 gegen einen Gegner zwei Ligaspiele in Serie verloren. Auch damals hieß dieser ĂŒbrigens Sturm.

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