Cristiano Ronaldo

© APA/AFP/FRANCISCO LEONG

EURO 2016
06/22/2016

UEFA ließ keine Fragen an Ronaldo zu

Es war nicht das einzige kuriose Ereignis um den Superstar der Portugiesen am Mittwoch.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat nach der EM-Partie zwischen Portugal und Ungarn (3:3) Empörung bei Journalisten ausgelöst, indem sie bei der offiziellen Pressekonferenz keine Fragen der Reporter an Cristiano Ronaldo zuließ. Einzig ein UEFA-Medienvertreter stellte dem Superstar von Real Madrid am Mittwochabend eine einzige Frage. Der Sprecher begründete die Maßnahme nicht weiter.

Der zweifache Torschütze Ronaldo war zuvor zum Spieler des Spiels ("Man of the Match") gewählt worden und musste daher zur Pressekonferenz erscheinen. Ob Ronaldo vorher darum gebeten hatte, nicht von Journalisten gefragt zu werden, blieb offen. Als einzelne Journalisten ihre Fragen einfach in den Raum hineinriefen, deutete Ronaldo auf den portugiesischen Medienchef und sagte: "Die haben das entschieden, nicht ich."

Ronaldo hatte am Mittwochvormittag beim Morgenspaziergang der Portugiesen für Aufregung gesorgt, als er einem Reporter das Mikrofon aus der Hand gerissen und es wortlos in einen See geworfen hatte. Dabei hatte der Mitarbeiter des TV-Senders des portugiesischen Blattes "Correio da Manha" (CMTV) den 31-Jährigen nur höflich gefragt: "Ronaldo, bereit für das Spiel heute Abend?"

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.