Sport | Formel-1
05.06.2017

Indy-Stars schießen gegen Lewis Hamilton

Der Formel-1-Star äußerte sich abfällig über die US-Rennserie - deren Piloten lassen das nicht auf sich sitzen.

Fernando Alonso hat bei seinem Debüt bei den 500 Meilen von Indianapolis eine starke Figur gemacht. Der zweifache Formel-1-Weltmeister aus Spanien qualifizierte sich für das prestigeträchtige Rennen als Fünfter und lag lange Zeit im Spitzenfeld, ehe kurz vor Schluss der Honda-Motor im Heck seines Autos den Geist aufgab. Alonsos Kontrahenten waren daraufhin voll des Lobes für den Spanier, der seine Absicht bekräftigt hat, zum Indy 500 zurückzukehren.

Einer war aber ganz und gar nicht begeistert: Alonsos früherer Teamkollege und Formel-1-Rivale Lewis Hamilton. Der Mercedes-Star spottete über die Indy-Stars. "Ich habe mir die Zeiten angesehen, und ganz ehrlich - wenn Fernando in seinem ersten Qualifying Fünfter ist, was sagt das über Indy aus? Ihn als Fünften zu sehen, gegen Fahrer, die das ganze Jahr in dieser Serie sind, war... interessant."

Indy-Stars schießen zurück

Das lassen die schnellsten Männer der US-Rennserie nicht auf sich sitzen. "Als ich Lewis' Kommentar gesehen habe, musste ich mich zusammennehmen, um nicht etwas zu sagen. Während seiner ganzen Karriere waren es Rennen gegen zwei Autos, maximal vier", spielt Graham Rahal nach seinem Sieg beim Rennen in Detroit auf die Dominanz von Hamiltons Mercedes an.

"Hier ist das anders", fährt Rahal fort. "Hier hast du Hinch [James Hinchcliffe, Anm.], der sich in der ersten Runde dreht. Du denkst dir 'Das war's für ihn'. Und kurz darauf ist er Dritter."

Der angesprochene Hinchcliffe schlug in dieselbe Kerbe. "Schon lustig, Kritik an unserer Serie von jemandem zu hören, der gegen drei andere Autos fahren muss, während wir in den ersten sieben Rennen sieben Sieger haben. Das zeigt, wie eng es in dieser Serie zugeht."