"Hamilton ist König von England"

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Foto: APA/AFP/ANDREJ ISAKOVIC Lewis Hamilton genoss nach seinem Sieg das Bad in der Menge

Das schrieben die internationalen Zeitungen über den Grand Prix von Silverstone.

In seiner Heimat konnte sich Lewis Hamilton ohne große Probleme gegen die Konkurenz durchsetzen. Besonders Ferrari machte am Ende des Großen Preises von Großbritannien keine gute Figur.

L'Équipe (Frankreich): „Er hat alle Kritiker zum Schweigen gebracht. Gestern gab es keine einzige Missbilligung mehr gegen Lewis Hamilton, den überragenden Siegers seines fünften Großen Preises von Großbritannien. Gestern hat es niemand mehr gewagt, seine Fahrweise zu rügen.“

BBC (Großbritannien): „Das Drama entwickelte sich hinter Hamilton, dessen 57. Karrieresieg einer der unkompliziertesten war, an einem Wochenende, an dem er 20 Punkte hinter Vettel begann und für ihn alles klappen musste.“

The Independent (Großbritannien): „Hamilton stand in der Kritik, weil er unter der Woche ein Promotion-Event in London sausen ließ (...). Aber nach so einem vernichtenden Sieg wird Hamilton seine Entscheidung als gerechtfertigt ansehen, denn der Triumph brachte ihn nach einem Stotterstart in der Meisterschaft wieder fest auf die Spur.“

The Guardian (Großbritannien): „Vettel konnte seine Enttäuschung gut verbergen, aber das Tempo, das Hamilton und Mercedes in Silverstone gezeigt haben, setzen ihn stark unter Druck im nächsten Rennen in Ungarn, dem letzten vor der Sommerpause.“

Mirror (Großbritannien): „Fanliebling Hamilton tritt gegen seine Kritiker aufs Gas und rast seinen Rivalen beim Großen Preis von Großbritannien davon.“

La Stampa (Italien): „Ferrari plattgemacht. Hamilton liefert eine Show ab - und holt sich alles.“

La Repubblica (Italien): „Hamilton: Das Gleichgewicht in der Welt hat sich verändert. Jetzt hat Ferrari Angst.“

Corriere della Sera (Italien): „Hamilton triumphiert. Vettel und der Alptraum namens Silverstone.“

Gazzetta dello Sport (Italien): „Hamilton ist König von England. Dunkler Tag für Ferrari.“

Neue Zürcher Zeitung (Schweiz): „Es schien, als würden die Emotionen des Publikums, positive wie negative, Hamilton beflügeln. Vom Start weg fuhr er dem Feld davon, auch eine anfängliche Safety-Car-Phase konnte ihn nicht bremsen. Da war sie wieder, die „Hammer-Time“, wenn Mensch und Maschine eins werden.“

El País (Spanien): „Nichts konnte Lewis Hamilton in seiner Heimat überraschen. Die Rennstrecke von Silverstone schien sich mit dem britischen Piloten verbündet zu haben, um ihm einen ersehnten und unbestreitbaren sieg zu bescheren.“

El Mundo (Spanien): „Zum Glück gab es bei dem Rennen auch ein paar Emotionen. Für die sorgte einmal mehr Max Verstappen in seinem Duell mit Sebastian Vettel. Der Deutsche ging vor der Aggressivität eines Piloten in die Knie, den nichts zu erschrecken scheint. Das verlorene Duell kam den nervösen und verblüfften Dreifach-Weltmeister teuer zu stehen. Genau wie Ferrari beginnt er auszubluten.“

La Vanguardia (Spanien): „Silverstone gehört Hamilton.“

AS (Spanien): „Hamilton, die Legende von Silverstone. (...) Er ist einer der Besten aller Zeiten.“
 

(Apa / rw) Erstellt am
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