APA11360688 - 08022013 - SCHLADMING - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT SI - ALPINE SKI-WM IN SCHLADMING: Anna Fenninger (AUT) am Freitag, 8. Februar 2013, nach ihrem Lauf im Slalom der Kombination der Damen in Schladming. APA-FOTO: HARALD SCHNEIDER

© APA/HARALD SCHNEIDER

Schladming 2013
02/13/2013

Fenninger fühlt sich bereit für ihre Paradedisziplin

Die Salzburgerin ist für ihren Riesentorlauf-Einsatz gewappnet.

von Christina Pertl

Runter mit der weißen Wollhaube, das dunkle Haar zurechtgezupft. Oder doch wieder rauf mit der Kopfbedeckung, könnt’ ja jemand ein Foto machen. Anna Fenninger ist unentschlossen, was ihren Kopfschmuck betrifft. Ein kurzes Lachen, ein verlegener Blick auf die dunkelrot lackierten Fingernägel, dann zeigt die 23-jährige Salzburgerin wieder ernste Miene.

"Normal sollte mir der Hang liegen", sagt Österreichs größte Hoffnung für den Damen-Riesentorlauf am Donnerstag (10 bzw. 13.30 Uhr/live ORFeins). Nach drei WM-Bewerben, die nicht wunschgemäß verlaufen sind (Ausfall in Super-G und Kombi-Slalom; Rang elf in der Abfahrt) und einem Kurzbesuch im Heimatort Adnet fühlt sich Fenninger bereit für ihre beste Disziplin: "Ich bin gewappnet, besser als woanders."

Auch Kathrin Zettel (in allen Saisonrennen unter den Top 10) zählt zu den Mitfavoritinnen. Michaela Kirchgasser und Elisabeth Görgl setzten sich am Mittwoch in der internen Qualifikation gegen Stefanie Köhle durch.

ALPINE SKI-WM IN SCHLADMING: PK ÖSV DAMEN / RTL-TE

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ALPINE SKI-WM IN SCHLADMING: PK ÖSV DAMEN / RTL-TE

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Viele Favoritinnen

Die Dichte der Medaillenanwärterinnen ist in keiner Disziplin so groß wie im Riesentorlauf. "Da gibt es sicher sieben bis acht Läuferinnen, die infrage kommen", sagt Österreichs Damen-Chef Herbert Mandl. Allen voran zählt Tina Maze (Slo) zu den Gold-Verdächtigen. Die vorzeitige Gewinnerin des Disziplinen-Weltcups könnte am Donnerstag bereits die dritte WM-Medaille nach Gold im Super-G und Silber in der Superkombination holen.

Auch die Kurssetzung wird eine Rolle spielen. "Lieber haben wir es ein bisschen kurvig und nicht zu schnell", sagt Coach Mandl. Diese Präferenzen dürfte sein Technik-Trainer Günter Obkircher, der den zweiten Lauf setzen wird, berücksichtigen.