Tormann-Legende: Wolfgang Knaller, Vater von Marco

© KURIER/Stefan Sigwarth

Fußball
03/15/2017

Die Knallers und der ÖFB: Liebe sieht anders aus

Warum ist Marco Knaller beim ÖFB außen vor? Vater Wolfgang und Ex-U-20-Teamchef Gludovatz im Clinch

von Andreas Heidenreich

Daniel Bachmann ist neben Stefan Lainer das zweite neue Gesicht im Nationalteam. Der dritte Torhüter war, bis er aus Altersgründen ausscheiden musste, die Nr. 1 im U-21-Team, er spielt nur in der zweiten Mannschaft von Stoke City, wo er in dieser Saison nur fünf Mal zum Einsatz kam.

Weiter nicht berücksichtigt wurde Marco Knaller, der bei Sandhausen in der 2. deutschen Liga gesetzt ist.

"Wir haben ihn beobachtet, würden ihn aber nicht als Nr. 1 sehen. Deshalb forcieren wir den jüngeren Bachmann", sagte Marcel Koller am Dienstag. Ob es wirklich nur sportliche Gründe sind, warum Knaller beim ÖFB außen vor ist?

Am Dienstag erzählte immerhin Paul Gludovatz dem KURIER von einem Zwischenfall mit Knallers Vater und Ex-Torhüter Wolfgang. "Wolfgang hat seinen Sohn 2007 vor der U-20-WM in mein Team reklamiert", erinnert sich der Ex-Nachwuchs-Teamchef. "Als ich ihm gesagt habe, dass ich drei andere mitnehme, hat er mich wüst beschimpft."

Wolfgang Knaller ist ob der Vorwürfe "sprachlos" und sagt: "Das ist eine Lüge. Es gab nie ein Problem unsererseits mit dem ÖFB."

ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner betont: "Das ist lange her, ich kann mich nicht genau erinnern. Jedenfalls hab’ ich noch nie einem Teamchef bei der Kader-Zusammenstellung dreingeredet." Knaller Senior will nun das Gespräch suchen und der Sache auf den Grund gehen.

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