Bernd Wiesberger of Austria watches his tee shot on the second hole during the third round of the British Open golf Championship at Muirfield in Scotland July 20, 2013. REUTERS/Toby Melville (BRITAIN - Tags: SPORT GOLF)

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British Open
07/21/2013

Schlechter Schlusstag für Wiesberger

Den Sieg bei den British Open sichert sich der US-Amerikaner Phil Mickelson.

Als erster Golfprofi hat der US-Amerikaner Phil Mickelson eine Woche nach den Scottish Open auch die British Open gewonnen. Der 43-Jährige siegte am Sonntag mit drei Schlägen Vorsprung vor dem Schweden Henrik Stenson. Er sicherte sich erstmals die silberne Rotweinkanne "Claret Jug" und den Siegerscheck von 945.000 Pfund (1,1 Millionen Euro). Das Trio aus Ian Poulter, Lee Westwood (beide England) und dem Australier Adam Scott teilte sich Rang drei. Tiger Woods beendete seine 17. Open als enttäuschender Sechster, Bernd Wiesberger wurde 64.

Der Burgenländer reiste nach einer 77er-Runde zum Abschluss unzufrieden aus Schottland ab. "Es war nicht meine Woche. Jetzt muss ich mich wieder sammeln und es dann in drei Wochen beim PGA Championship besser machen", erklärte Wiesberger.

Österreichs Nummer eins hatte im Verlauf seines ersten Open-Auftritts immer mehr mit dem Set-Up des Links-Kurses zu kämpfen. Vor allem am Sonntag gelang Wiesberger zu wenig vom Tee und auch mit den Eisen ins Grün. Doch immerhin schaffte der 27-Jährige zum 20. Mal in Folge den Cut. Mit Platz 64 bleibt der Oberwarter außerhalb der Top 50 der Weltrangliste und verpasst damit die Teilnahme am nächsten WGC-Event, dem Bridgestone Invitational.

66er Runde

Im Gegensatz zu Wiesberger legte Mickelson am Sonntag bei seiner 66er-Runde eine nahezu perfekte Leistung hin. "Ich habe heute das beste Golf meines Lebens gespielt. Heute war eine meiner besten Runden überhaupt. Ich habe besser geputtet, als ich es je getan habe", frohlockte der US-Amerikaner, der als erst zweiter Linkshänder die British Open für sich entschied.

Allerdings ist Mickelson eigentlich Rechtshänder, nur Golf spielt er mit links. "Ich habe nach so vielen Jahren jetzt erst gelernt, wie man Links-Golf richtig spielt. Jetzt habe ich es raus. Es ist ein kleines Geheimnis."

Für den 43-Jährigen war es bei seinem 20. Antreten bei den British Open der erste Sieg, gleichzeitig sein fünfter Major-Triumph. Bereits 14 Major-Erfolge hat Tiger Woods auf dem Konto, allerdings liegt der bisher letzte Sieg bei einem Top-4-Event schon fünf Jahre zurück. Auch in Gullane kam der US-Superstar und Weltranglisten-Erste, der sich 2000, 2005 und 2006 in der Siegerliste verewigt hatte, Platz eins nie wirklich nahe und landete schließlich an der sechsten Stelle.

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