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Sport
07/13/2019

Belgisches Déjà-vu: Was von der Österreich-Rundfahrt bleibt

Ben Hermans gewann wie im Vorjahr die Ö-Tour. Die positiven und negativen Seiten der diesjährigen Rundfahrt.

von Stefan Sigwarth

Schluss, aus, vorbei: Die 71. Österreich-Rundfahrt ist nach 878 Kilometern und 22:31:22 Stunden Geschichte – und wie schon im vergangenen Jahr kommt der Sieger erneut aus Belgien. Mit einer taktisch reifen Leistung gewann Titelverteidiger Ben Hermans abermals.

Der russische Meister Alexander Wlasow holte sich am Kitzbüheler Horn die Tageswertung, Riccardo Zoidl attackierte 3,5 Kilometer vor dem Ziel – doch bei der 1.000-Meter-Marke konnte der Oberösterreicher nicht mehr mithalten und fiel noch vom sechsten auf den siebenten Gesamtrang zurück. „Ich hatte so gute Füße wie noch nie am Kitzbüheler Horn – aber im Finish ist mir die Kraft ausgegangen. Aber gut, wenn man es nicht probiert, kann man auch nichts erreichen“, resümierte der 31-Jährige vom Team CCC.

Was war heuer gut, was war ausbaufähig?

  • Ben Hermans

„Es war kein leichter Tag für mich, weil ich doch einer der schwereren Fahrer bin“, sagte der 33-Jährige. „Bei der Hälfte des Schlussanstiegs lagen O’Connor und Anacona schon hinter mir, dann musste ich nur noch auf Sepulveda aufpassen – ich war mir aber nicht ganz sicher, wie weit er im Klassement zurücklag. Dieser Sieg ist speziell, weil ich ja sechs Wochen nur Rehabilitation machen konnte nach meinem Sturz bei der Flèche Wallonne.“