Bei Basketball-EM beginnt Kampf ums Viertelfinale

Ricky Rubio ist einer der Stars der Spanier
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Bei der Basketball-EM in Litauen beginnt am Donnerstag der Kampf um den Einzug ins Viertelfinale.


Spannung pur verspricht dabei die "Hammergruppe" E mit den Top-Nationen Frankreich, Serbien, Spanien, der Türkei und den Gastgebern. Für ein Team aus dem Quintett endet das Turnier, das nun nach Vilnius übersiedelt, jedenfalls vorzeitig. Deutschland mit Dirk Nowitzki ist nur mehr krasser Außenseiter.

Gruppe E vereint jedenfalls die "Creme de la Creme" des europäischen Basketballs: Spanien ist Titelverteidiger, die Türkei Vize-Weltmeister 2010, Serbien Vize-Europameister 2009, EM-Ausrichter Litauen WM-Dritter des vergangenen Jahres und Frankreich mit NBA-Spielern nur so gespickt. "Les Bleus" haben als einziges dieser Top-Team zwei Siege aus der Vorrunde mitgenommen (gegen Serbien und Deutschland), was schon die halbe Miete für das Viertelfinale sein sollte. Sie sind überdies eine von zwei im Turnier überhaupt noch ungeschlagene Nationen.

Mit "weißer Weste" geht außerdem Russland in die Zwischenrunde der "Eurobasket 2011". Ebenfalls zwei Siege hat mit Mazedonien überraschend einer von gleich drei "Underdogs" in die Gruppe F mitgenommen (die Auftaktniederlage gegen die ausgeschiedenen Montenegriner fällt nicht mehr ins Gewicht).

Slowenien und Griechenland sind wohl die weiteren Kandidaten fürs Viertelfinale. Georgien, das den Großteil seiner EM-Vorbereitung im burgenländischen Steinbrunn absolviert hatte, und Finnland, das erst über eine zusätzliche Qualifikationsrunde das EM-Ticket gelöst hatte, haben mit dem Einzug unter die "Top 12" bereits mehr erreicht, als sie überhaupt erwarten durften.

Die jeweils ersten Vier der beiden Gruppen qualifizieren sich für das Viertelfinale (ab Mittwoch kommender Woche in Kaunas). Der Europameister und sein "Vize" lösen die Tickets für London 2012, die Teams auf den Plätzen drei bis sechs bekommen bei einem vorolympischen Qualifikationsturnier mit Vertretern anderer Kontinentalverbände eine "zweite Chance".

(KURIER) Erstellt am
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