© Die Grünen

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09/10/2015

Neues Grünen-Magazin bringt Tinder-Stories

Die Grünen haben's schon wieder getan. Sie haben ein "Eva"-Heft veröffentlicht.

von Stefan Schett

Schon die ersten zwei "Eva"-Magazine waren wegen ihrer Inhalte durchaus kontrovers. Dieser Linie blieben die Grünen treu. Zwar enthält das Magazin eine Geschichte darüber, wie man mit radikalisierten Personen im eigenen Umfeld umgehen kann - ansonsten bleiben die Grünen aber eher bemüht jugendlich.

Gleich auf Seite 2 grinst Julian Schmid - der abgebusselte Nationalrat vom "Öffi für alles"-Plakat - den Lesern entgegen. Noch im Inhaltsverzeichnis wird für Van der Bellen als Bundespräsident und für die letzten zwei Eva-Ausgaben geworben. Dann werden in der "Tip Top Tinder Typologie" die Klassiker auf Tinder vorgestellt - unter anderem "Der / Die Gabalier", mit Lederhose oder Dirndl.

Danach werden Parteimitglieder befragt, ob sie Vegetarier sind und wann ihr Wecker klingelt. Richtig los geht es aber erst mit der Rubrik "Hit oder Shit": Da werden das Wählen mit Wahlkarte und das 365-Euro-Jahresticket als "Hits" bezeichnet, Atomkraft, Fortgeh-Kater und Rechtsextreme als "Shit". Im WhatsApp-Interview beantwortet die Wiener Spitzenkandidatin Fragen wie "Bist du manchmal schlecht gelaunt?" oder "Bist du gerne Wiener Bürgermeisterin?" mit Emoticons.

Außerdem wird noch ein bisschen für veganes Nutella, "fucking good stuff" (Kondome) und Kleidung ("Grün! Grün! Grün!") geworben. Für welche Zielgruppe sich die Grünen die Arbeit angetan haben - Kinder? Studenten? Politiker? - bleibt fraglich.

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