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02/13/2017

"Gucci" Venier liebt gemeinsame Fernseh-Abende

Gemeinsam mit Max Franz und Beat Feuz hat Stephanie Venier ihren Silbermedaillengewinn im TirolBerg ausgiebig gefeiert. Dass die Speedbewerbe bei der WM vorbei sind, machte den Abend für alle drei Medaillengewinner noch entspannter. Venier sagte nach Abfahrts-Silber zu:

Wer ihr Lieblingsfußballer ist: "Freund Manuel. Er ist Verteidiger und Kapitän beim FC Volders."

Dass Roger Federer bei der Abfahrt zugesehen hat: "Ich habe es gar nicht mitbekommen und das regt mich volle auf. Ich hätte so gerne ein Foto mit ihm gemacht."

Wie es für einen Bayern-Fan wie sie wäre, David Alaba zu treffen: "Das wäre echt cool. Vielleicht kennt er mich jetzt ja ein bissl."

Über Schwester Bianca, die selbst Skirennläuferin ist: "Sie ist auch meine beste Freundin. Wir haben keine Geheimnisse voreinander."

Über Michaela Kirchgasser: "Sie war mein Vorbild, als ich in die Mannschaft gekommen bin."

Zu Lindsey Vonn: "Ich habe ein zehn Jahre altes Foto mit ihr. Sie war damals bei einer Bezirks-Preisverteilung in Innsbruck, ich eine Schülerin."

Über die Verletzung von Mirjam Puchner, die ihre Zimmerkollegin ist: "Das war schon schlimm, als sie auf einmal nicht mehr da war. Wir sind ja gute Freundinnen und fahren sogar gemeinsam auf Urlaub. Wir haben mit Christoph Wolfsberger auch einen gemeinsamen Pool-Servicemann."

Über die erste Phase ihrer Karriere: "Ich war als Schülerin nicht so überragend. Aber meine Eltern haben mich immer bestärkt, dann bin ich auch in die Ski-Handelsschule Stams gegangen. Bei der Junioren-WM hat es dann mit Gold auch Klick gemacht. Mein Rat ist also, nie aufgeben, auch wenn andere es nicht so sehen. Man sollte immer seinen eigenen Weg gehen."

Über ihre Jungmädchen-Träume punkto Ski-Karriere: "Wie viele habe auch ich als Kind oft gesagt, ich will eine Olympia- oder WM-Medaille gewinnen. Dann bin ich Junioren-Weltmeisterin geworden. Dass es gleich bei der ersten großen WM mit Edelmetall klappt, hätte ich aber nie gedacht."

Über ihr Privatleben: "Ich gehe eher weniger aus. Aber ich liebe Filmabende daheim. Am liebsten ist mir, wenn alle auf einen Haufen sind. Ich koche auch gerne. Mein Vorbild ist die Mama, bei der schmeckt alles gut."

Zum Schminken als Sportlerin: "Skifahren ist mein Job. Andere Frauen schminken sich auch, wenn sie ins Büro gehen."

Warum sie vielfach im Team als "Modeberaterin" bezeichnet wird und von vielen "Gucci" gerufen wird: "Vor vier Jahren bin ich im Riesentorlauf-Training in Chile nicht so gut gefahren. Da hat der Roland Assinger gesagt, ich soll nicht so fahren, also ob ich eine Gucci-Tasche in der Hand hätte. Das ist mir seitdem geblieben. Manche sagen auch DJ Gucci zu mir."

Zu ihrem Charakter als Rennfahrerin: "Ich bin schon eine wilde Henne. Ich schalte oft den Kopf aus und suche die direkte Linie."

Warum es in diesem Winter plötzlich so gut klappt: "Ich habe schon im Sommer und im Herbst gut trainiert. Ich habe vor allem bei der Kraft zugelegt. Trainings-Weltmeisterin bin ich aber nach wie vor keine."

Dass sie ihre für Sonntagabend geplant gewesene Heimreise natürlich verschoben hat: "Vermutlich brauche ich auch am Montag noch einen Shuttle zum Heimfahren."

Zum Feier-Marathon nach Silber: "Wir können Gas geben. Wir wissen aber auch, wann es genug ist."

Zu Beat Feuz: "Wir laufen uns im Sommer in Oberperfuss immer wieder mal über den Weg. Er spielt dort ja auch Fußball."

Über das Geheimnis ihres "Glückssaftes": "Das wird nicht verraten. Aber es ist etwas Selbstgemachtes."

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