© Robert Niederl

Romy
03/03/2020

Jakob Seeböck

Seit 2009 spielt Jakob Seeböck in "Soko Kitz". Heuer klappte es mit der ersten ROMY-Nominierung.

von Christoph Silber

Seit fast 20 Jahren läut die ZDF-Vorabend-Serie "Soko Kitzbühel", seit zehn Jahren sorgt Jakob Seeböck mit den Krimi-Fällen aus der Gams-Stadt für Quoten-Stabilität auch im ORF1-Hauptabend. Vieles behandelt durchaus aktuelle Themen - mit ein Grund für den anhaltenden Erfolg. Von gestern ist hingegen das Gspusi mit Kollegin Nina Pokorny (Julia Cencig). Gänzlich vergessen ist es nicht.

Die Karriere als Darsteller wurde dem 1976 in Wien geborenen Jakob Seeböck als Sohn des Schauspielerpaares Erika Mottl und Herwig Seeböck regelrecht in die Wiege gelegt. Folgerichtig hat er bereits als 15-Jähriger in diversen Produktionen seiner Eltern mitgewirkt. Dennoch entschied er sich erst mit Mitte 20 dafür, eine Schauspielschule, namentlich das Franz Schubert Konservatorium in Wien, zu besuchen. Danach folgten, neben zahlreichen Theaterauftritten, Engagements in TV-Serien wie „Medicopter“, „Schloßhotel Orth“, „Weißblaue Geschichten“ oder „Die Lottosieger“.  Im Kino gab Seeböck seine Schauspielkunst in Filmen wie „Die Viertelliterklasse“ oder „Poppitz“ zum Besten.

Pendler-Schicksal

Im April 2009 stand Seeböck dann erstmals als Kommissar Lukas Roither für die Erfolgsserie „SOKO Kitzbühel“ (Folge 250 am 17. März im ORF!) vor der Kamera. Seitdem pendelt der zweifache Vater Seeböck zwischen Wien und Kitzbühel, während sich die Krimiserie selbst konstant am oberen Ende der Quoten-Hitparade von ORF 1 hält. Ebenso nicht zu verachten: Über drei Millionen Deutsche lassen sich im Vorabend-Programm des ZDF regelmäßig vom unterhaltsamen Mix aus Krimispannung und Alpenromantik in den Bann ziehen.