© Divina / Andrew Rhinky

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02/22/2016

Juergen Maurer

Kommissar und Vorstadtweiberer Juergen Maurer ist erneut für eine ROMY nominiert.

Kommissar Vincent Ruiz (Juergen Maurer) wird halbtot aus der Elbe gefischt. Angeschossen liegt er zeitweilig im Koma. Als ein Motorboot mit Einschüssen und Blutspuren zweier Menschen gefunden wird – eine davon gehört zu Ruiz. Doch was immer passiert ist, er kann sich nicht an die fragliche Nacht erinnern. In der zweiten Michael-Robotham-Verfilmung "Neben der Spur - Amnesie" gibt Maurer in beeindruckender Weise den ob seiner Gedächtnislücken verzweifelten Bullen und wird dafür mit einer Nominierung für die goldene ROMY bedacht.

Sehr viel Zeit, sich über diese zu freuen, hat Juergen Maurer nicht. Derzeit läuft der Interview-Marathon für die neue Staffel des Publikumshits "Vorstadtweiber" (Start am 14. März im ORF), in der er den umtriebigen Immobilienmakler Georg mimt. Daneben dreht der gebürtige Kärntner ab 24. Februar in einer neuen Ausgabe Heino-Ferch-Reihe "Spuren des Bösen" u. a. mit der ebenfalls für die ROMY nominierten Julia Koschitz. Davor stand er für den WDR-"Tatort - Zahltag" vor der Kamera. Mehr geht kaum. Es macht aber klar: Juergen Maurer, 1967 in Klagenfurt geboren, gehört zur ersten Riege.

Bühnenmensch

Maurer war der ernste Kinderarzt Wenninger im Emmy-ausgezeichneten Fernsehfilm "Das Wunder von Kärnten" und hatte als Elternteil in Sönke Wortmanns Komödie „Frau Müller muss weg!“ zu kämpfen. Obwohl er nie eine Schauspielschule besucht hat. Der vielbeschäftigte Film-und Fernsehschauspieler wollte eigentlich Lehrer werden: Kunsterzieher, drei Jahre hat er an der Akademie der bildenden Künste Grafik studiert. Nach wie vor zeichnet Maurer viel, für ausstellungswürdig hält er seine Werke allerdings nicht.

16 Jahre, bis 2012, war er fixes Ensemblemitglied des Burgtheaters. Er wäre der letzte verbeamtete Schauspieler der Burg gewesen – eine schreckliche Vorstellung für ihn als Künstler. Denn Sicherheit sei keine gute Voraussetzung für die Kunst, meint er.

Immerhin hat ihm die Homepage der Burg einen Job in Paris verschafft, weil Regisseurin Zabou Breitman und Dirigent Philippe Jordan dort sein Bild entdeckten: An der Opera National de Paris spielte Maurer 2014 die einzige Sprechrolle in Mozarts "Entführung aus dem Serail", den Bassa Selim. Und 2015 war er als desillusionierter Realpolitiker Hoederer in Jean-Paul Sartres Drama "Die Schmutzigen Hände" im Landestheater Niederösterreich in St. Pölten zu sehen. Ohne Bühne geht es eben nicht.

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