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Reise
08/07/2019

Stubaital: Neues Observatorium am Grawa Wasserfall

Beeindruckende Architektur: Mit der neuen Plattform am „Wilde Wasser Weg“ kann man den feinen Wasserstaub spüren.

Nach einem Unwetter 2017, bei dem Teile des Wilde-Wasser-Wegs im oberen Stubaital zerstört wurden, dürfen sich Ausflügler nun über eine Neuheit freuen. Der Grawa Wasserfall, das Herzstück und der Ursprung des Weges, hat eine neue Plattform, auf der es sich Besucher am Fuße des imposanten Naturschauspiels bequem machen können. Angelegt wie eine Arena kann man hier liegen, sitzen oder stehen, um die Kraft des Wassers auf sich wirken zu lassen.

Es ist der breiteste Wasserfall der Ostalpen mit einer Fallhöhe von 180 Metern. Dem feinen Wasserstaub der Gischt wird eine wohltuenden Wirkung nachgesagt. Der Aufbau erinnert mit seiner wellenartigen Ebenen an Ablagerungen von Gletschermoränen, die treppenartig angeordnet sind. Die architektonisch beeindruckende Konstruktion fungiert zugleich als Brücke und ist zudem barrierefrei.

Der „Wilde Wasser Weg“ führt über Gletscherfelder, türkisfarbene Gebirgsseen, kleine Quellen, die zu tosenden Wasserfällen werden, kleinen Auen und Schwemmland. Das Gebiet ist entweder in drei Etappen oder verschiedenen kleinen Rundwanderwegen zu erkunden.

Info: stubai.at