Bunte Kreuze in Sapanta.

© APA/ANDREA TROESCHER

Kuriose Friedhöfe aus aller Welt
11/01/2016

Kuriose Friedhöfe aus aller Welt

Vom fröhlichen Friedhof bis zur letzten Ruhestätte von HSV-Fans.

von Caroline Kaltenreiner

Fröhlicher Friedhof, Săpânța, Rumänien

Am "Fröhlichen Friedhof" Cimitirul Vesel hat der örtliche Künstler Ioan Stan Patras über Jahrzehnte die traditionellen hölzernen Grabstellen mit handgemalten Bildern der Verstorbenen und Versen zu ihrem Leben gestaltet.

Das HSV-Grabfeld auf dem Friedhof Altona

Fans, die selbst nach dem Tod ihrem Lieblingsfußballclub HSV die Treue halten, können seit 2008 auf dem HSV-Grabfeld des Friedhofs Altona ihre letzte Ruhe finden oder eben immer noch mitfiebern. Auch die Bestattung selbst läuft in HSV-Manier ab: Grabsteine, Särge und Urnen können in den Vereinsfarben und mit Vereinsemblem gewählt werden, die Friedhofshalle wird zur rituellen Beisetzung mit HSV-Flaggen geschmückt, vom Band ertönt die Stadion-Hymne "Hamburg, meine Perle".

Museumsfriedhof Kramsach

Sanft und pietätvoll ging es in früheren Jahrhunderten beim Thema Tod nicht immer zu, wie der Museumsfriedhof Kramsach in Tirol zeigt. Im "lustigen Friedhof ohne Tote" laden skurrile Grabinschriften, gesammelt vom Schmied Hans Guggenberger, zum Schmunzeln ein. Kostprobe? - "Hier ruht der Brugger von Lechleithen, er starb an einem Blasenleiden, er war schon je ein schlechter Brunzer, drum bet für ihn ein Vaterunser."

Hängende Särge von Sagada

Der kleine Ort Sagada auf den Philippinen erlangte wegen der Bestattung seiner Toten Berühmtheit. Denn in luftiger Höhe hängen die Särge der Verstorbenen an den Felswänden. Die Igorot, ein indigenes Volk, wollen nicht unter der Erde begraben sein. Dort würde die Seele der Toten, ihrem Glauben nach, ersticken.

Nekropole Dargaws

Das russische Dorf Dargaws, ist durch die unmittelbar neben dem Dorf gelegene Nekropole Dargaws, eine jahrhundertealte Totenstadt, bekannt. Ihre Anfänge werden in das 14. Jahrhundert datiert. Heute befinden sich dort etwa 100 Totenhäuser - die Toten wurden in überirdischen Gruften bestattet. Was früher ganz normal war, gilt heute als verflucht: Die Legende besagt, dass man die Totenstadt zwar betreten, aber nicht mehr lebendig verlassen könnte.

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