Reise 13.03.2013

Übernachten bei Fremden

Bei Airbnb lautet das Motto: Mein Heim, ist dein Heim, zumindest im Urlaub.

Von Apartments und Zimmern zu Baumhäusern und Schlössern: Die Online-Plattform Airbnb erlaubt Reisenden bei Privatpersonen zu übernachten und will so eine konkurrenzfähige Alternative zu Hotels sein. Es werden in mehr als 33.000 Städten und 192 Ländern Unterkünfte in allen Preisklassen angeboten. Wir haben Eugen Miropolski, Regionalmanager von Airbnb für Europa, gefragt, was für ihn die außergewöhnlichsten Unterkünfte im Angebot sind:

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So funktioniert‘s

Das Angebot ist groß von Low-Budget bis gehoben, denn solange ein Mindeststandard in Sachen Sauberkeit und Sicherheit erfüllt ist, kann jeder seine Unterkunft kostenlos auf Airbnb anbieten. Damit sich Gastgeber, einmal im Listing aufgenommen, nicht auf die faule Haut legen, gibt es außerdem ein Bewertungssystem, bei dem Reisende ihre Erfahrung beschreiben können. Gleichzeitig darf auch jeder Gastgeber selbst entscheiden, wen er beherbergen möchte. Passiert trotzdem einmal ein Missgeschick, bietet die Plattform eine Garantie, entstandene Schäden bis zu einer Million US-Dollar abzudecken.

Hat man eine passende Unterkunft gefunden, nimmt man über die Plattform Kontakt mit dem Gastgeber auf und bezahlt über ein gesichertes System. „Der Gastgeber erhält sein Geld erst 24 Stunden nach Ankunft des Gastes“, so will man sicherstellen, dass alles reibungslos abläuft und die Unterkunft auch allen Erwartungen entspricht.

Wie verbreitet ist Airbnb in Österreich?

Die Zahl der Österreicher, die Airbnb als Gäste nützen, ist innerhalb eines Jahres stark gestiegen, erzählt Eugen Miropolski: „Im Herbst 2011 buchten durchschnittlich 90 Österreicher pro Nacht eine Airbnb Unterkunft, im Herbst 2012 waren es fast 360 Buchungen“, umgekehrt würden hierzulande über 1700 Unterkünfte zur Verfügung stehen, „Zum Jahreswechsel 2013 buchten sogar über 1300 Gäste via Airbnb eine Unterkunft in Wien“. Selbst steigt der Regionalmanager nicht mehr in Hotels ab: „Ich glaube, innerhalb der Firma führe ich vielleicht sogar die Liste mit den meisten gebuchten Aibnb Unterkünften an. Das liegt aber sicher auch daran, dass ich für ein ganzes Jahr keine eigene Wohnung hatte“.

( Kurier ) Erstellt am 13.03.2013