Stopp in Ägypten auf der Strecke der Tour d'Afrique.

© REUTERS/TAREK MOSTAFA

Bike & Travel
09/07/2015

6 traumhafte Routen für Radler

Wer die Welt auf zwei Rädern erkunden will, braucht vor allem Zeit und Muskelkraft.

von Elisabeth Gerstendorfer

TransAmerica Trail, USA. Der TransAmerica Trail (siehe Bild oben) beginnt in den Hügeln von Astoria in Oregon und endet am Chesapeake Bay in Yorktown. Für die Strecke braucht man im Schnitt drei Monate, in denen man nicht nur Land und Leute näher kennenlernt, sondern auch viel über amerikanische Geschichte lernt. Man fährt durch Nationalparks, kann sich durch verschiedene Küchen kosten und Seitenstraßen erkunden. An manchen Punkten gibt es Bücher, in die man sich eintragen und Geschichten vorher vorbeigekommener Radfahrer lesen kann. Am Weg liegen die Lava Fields nahe dem McKenzie Pass in Oregon sowie die Rocky und Appalachian Mountains.

Westliches Tasmanien, Australien. Ursprünglich und abgelegen ist die Wildnis von Tasmanien. Auf der Suche nach Abenteuer wird man im Westen der Insel, die rund 240 Kilometer südlich des australischen Festlands liegt, fündig. Felsbecken, alte Höhlen, dichte Regenwälder und weitläufige Gletscherseen warten darauf, auf dem Rad erkundet zu werden. Ein Weg führt etwa entlang des Lyell Highways von Queenstown nach Strahan, nahe dem Franklin-Gordon Wild Rivers National Park, dann weiter nördlich nach Zeehan und zum Mount Murchison. Schließlich geht die Straße zurück nach Queenstown, insgesamt eine rund 240 Kilometer Schleife.

Tour d’Afrique, Afrika. Auf dieser Tour durchfährt man zehn Länder von Ägypten bis Südafrika in vier Monaten (Jänner bis Mai). Die organisierte Route ist allerdings nicht nur zeitaufwendig, sondern auch kostenintensiv: Für die gesamte Strecke muss man umgerechnet rund 14.000 Euro bezahlen – drei Mahlzeiten täglich inklusive. Zelte und anderes Equipment für die Nacht werden von den Organisatoren transportiert. Insgesamt sind während der Tour d'Afrique zwanzig Ruhetage vorgesehen, die täglichen Etappen variieren von 40 bis 200 Kilometer. Man kann aber auch Teilstrecken der 12.000 Kilometer-Route absolvieren. Die Ziele am Weg sind beeindruckend: Man radelt entlang des Nils, durch Wüsten, über den Äquator, sieht den Kilimanjaro in Tansania und die Victoria Wasserfälle in Zambia. Auf der Strecke von Kairo nach Kapstadt begegnet man durchaus auch Elefanten, Zebras und Giraffen.

Camino del Muerte, Bolivien. Die "Straße des Todes" in Bolivien ist nicht für jeden geeignet. Waghalsige Mountainbiker können auf der Strecke echten Nervenkitzel erleben – neben dem Weg geht es teilweise bis zu vier Kilometer steil bergab in eine Schlucht. Der Name der Strecke, Camino del Muerte, kommt nicht von ungefähr: Entlang der Route, die in La Cumbre beginnt, gibt es einige Gedenksteine an Stellen, wo Radler abgestürzt sind.

New York City. Im ersten Moment klingt der Big Apple mit seinem dichten Verkehr nicht attraktiv für Radfahrer. Die Stadtregierung hat sich allerdings einiges einfallen lassen. So gibt es knapp 500 Kilometer Radwege, ein Bike-Sharing-Programm sowie eine Website mit populären Radrouten. Wer Sightseeing auf zwei Rädern machen möchte, kann auch geführte Radtouren buchen, z.B. hier...

Baskenland, Spanien. Eine kürzere Tour erwartet Radfans im spanischen Baskenland. Auf zwei Rädern lassen sich Kultur, Tradition und Kulinarik des autonomen Gebiets mit eigener Sprache wunderbar erkunden, auch auf organisierten Touren. Man fährt durch Täler und entlang ländlicher Regionen und Berglandschaften. Geführte Touren führen meist zu fantastischen Aussichtspunkten wie dem Puerto de Urkiola.

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