5-Sterne Hotels in Wien

Der KURIER hat die schönsten und exklusivsten Hotelsuiten Wiens ausfindig gemacht.
Ein luxuriös eingerichtetes Wohnzimmer mit Kronleuchter, Kamin und antiken Möbeln.

Das Ritz Carlton steht derzeit an der Spitze. Nirgendwo in Wien zahlt man mehr für eine Nacht. 9500 Euro kostet die Nächtigung in der Präsidentensuite des Ringstraßen-Hotels. Dafür wird dem Gast auch einiges geboten: Ein 190 großes Reich im Stil des 19. Jahrhunderts, kombiniert mit modernster Elektronik und aufwendigen Deckenfresken. Dazu ein eigener Spa-Bereich und eine große Dachterrasse.

Wie viel die Hotels kosten:

Ein luxuriös eingerichtetes Wohnzimmer mit Kronleuchter, Kamin und antiken Möbeln.

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Ein luxuriöses Wohnzimmer mit Kamin, weißen Sofas und einem Blumenstrauß im Vordergrund.

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Ein luxuriöses Arbeitszimmer mit antikem Schreibtisch, Kamin und Gemälden.

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Ein luxuriöses Hotelzimmer mit Himmelbett, Sofa und Kristalllüster.

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Ein minimalistisches Wohnzimmer in Weiß mit modernen Möbeln und einem großen Fenster.

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Ein formeller Konferenzraum mit einem großen Kronleuchter und einem langen Holztisch.

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Ein Hotelzimmer mit zwei Betten und Blick auf die Stadt.

Ein Hotelzimmer mit einem Bett und Blick auf die Stadt.

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Ein Wohnzimmer mit gestreiften Möbeln und großen Fenstern mit Vorhängen.

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Ein elegantes Wohnzimmer mit weißen Sofas, einem Kristalllüster und einem Treppenaufgang.

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Ein prunkvolles Schlafzimmer mit goldenen Vorhängen, einem Kristalllüster und einem blau-goldenen Bett.

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Doch bald wird das Palais Hansen Kempinski die Führung übernehmen. Hier dürfen Luxusliebhaber dann 15.000 Euro für eine Nacht in der 320 m² großen Suite bezahlen. In etwa drei Wochen soll die Suite fertiggestellt werden.

Es geht aber auch etwas günstiger, etwa im ebenfalls erst kürzlich eröffneten Sans Souci, wo ein besonderes Schmankerl die Gäste erwartet. Wer die Jaguar Suite bezieht, auf den wartet für die Dauer des Aufenthalts ein schwarzer Jaguar XF Luxury in der Hotelgarage. Preis für Suite samt Jaguar: 1500 Euro pro Nacht.

Natürlich kann man auch günstiger in einem Luxushotel absteigen. Dabei zahlt sich ein Preisvergleich durchaus aus: So bekommt man das Classic Zimmer im Hotel InterContinental bereits um 179 Euro pro Nacht, das Kempinski beginnt bei 265 Euro. Im Marriot hingegen muss man für eine Nächtigung im Standard Zimmer schon 590 Euro bezahlen. Das ist fast so teuer wie eine Suite im Hotel de France. Dort kostet die luxuriöse 90-m²-Suite gerade einmal 595 Euro.

Enger Markt

Der aktuelle Boom an Luxushotels in Wien ist rasch erklärt. „Wien ist seit Jahren im Spitzenfeld der lebenswertesten Städte der Welt“, sagt Martin Schick, Obmann der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer. Wien sei verstärkt in den Fokus von internationalen Immobilieninvestoren gekommen.

Mittlerweile verfügt Wien über 18 Luxushotels. Zusammen kommen sie auf mehr als 4000 Zimmer und 7700 Betten.

Noch heuer im Oktober eröffnet mit dem „The Guest House Vienna“ in der Führichgasse (Innere Stadt) ein weiteres 5-Stern-Boutique-Hotel mit 39 Zimmern. 2014 wird dann auch das Hotel Park Hyatt Am Hof fertig, dass 143 Zimmer haben wird. Damit wird es in Wien 2014 knapp 8000 Luxusbetten geben, die alle erst einmal gefüllt werden wollen.

„Der Plafond ist 2014 sicher erreicht“, sagt auch Schick. Die große Ketten hätten in Wien noch gefehlt, bringen auch eigenes Klientel mit. Dass die neuen Hotels dennoch Druck auf die alteingesessenen Hotels wie das Sacher und das Imperial ausüben, sei aber klar. „Deswegen hat etwa das Hotel Sacher so viel investiert, um wieder ganz vorne mit dabei zu sein“, sagt Schick. Für weitere Hotels in diesem Segment sieht Schick jedoch wenig Chancen: „Ich würde jedenfalls kein 5-Stern-Hotel mehr in Wien aufsperren.“

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