© REUTERS

Politik
05/10/2012

Russland: Attentate bei Olympia geplant

Der Inlandsgeheimdienst hat aufgedeckt, dass radikalislamische Gruppen vor und bei den Spielen Anschläge verüben wollten.

Der russische Geheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben geplante Anschläge auf die Olympischen Winterspiele in Sotschi aufgedeckt. Eine radikalislamische Gruppe habe ihre Taten vor und bei dem internationalen Sportereignis begehen wollen, teilte das russische Antiterror-Komitee am Donnerstag nach Angaben der Nachrichtenagenturen ITAR-TASS und RIA Novosti mit. Die Olympischen Spiele in Sotschi finden im Jahr 2014 statt.

Raketen gefunden

Der Mitteilung zufolge hoben die Fahnder am 4. und 5. Mai im von Georgien abtrünnigen Abchasien zehn Waffenlager aus. Tragbare Luftabwehr-Raketensysteme der Typen Igla und Strela, 29 Panzerfäuste zwölf Bomben der Marke Eigenbau und andere Waffen und Munition wurden sichergestellt.

Nach FSB-Angaben wollten Terroristen die Waffen in den nächsten zwei Jahren nach Sotschi verlegen, das nur rund 30 Kilometer von der abchasischen Grenze entfernt liegt. Bereits im August 2011 sei unweit von Sotschi ein "von Banditen angelegtes" Waffenlager vernichtet worden. Während der Razzien seien zudem drei mutmaßliche Anführer der Terroristengruppe "Imarat Kawkas" festgenommen worden, hieß es.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.