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Politik
02/29/2012

Mann täuschte in Salzburg eigenen Tod vor

Wegen hoher Schulden fälschte ein Deutscher aus der Gemeinde Henndorf eine Sterbeurkunde. Eine Beamtin deckte den Schwindel auf

Ein 47-jähriger deutscher Staatsbürger hat in der Salzburger Gemeinde Henndorf (Bezirk Flachgau) versucht, seinen eigenen Tod vorzutäuschen. Das berichten Salzburger Medien. Der Mann hat eine Sterbeurkunde gefälscht, ins Gemeindeamt seines Wohnortes Henndorf geschickt und sich am Telefon als Bruder des Verblichenen ausgegeben. Hintergrund dieser Urkundenfälschung waren Schulden in der Höhe von 60.000 bis 70.000 Euro.

Der Mann aus dem hessischen Marburg, der in Henndorf gemeldet ist und auch in der Region Flachgau gearbeitet hatte, wollte sich laut Polizei ums Zurückzahlen seiner Schulden drücken und in Amerika ein neues Leben beginnen. Doch der Deutsche hatte einen Fehler gemacht. Auf der Urkunde stand eine fortlaufende Nummer aus dem Totenregister, die einer aufmerksamen Mitarbeiterin des Gemeindeamtes merkwürdig vorkam. Denn diese Nummer war derart hoch, dass in der knapp 80.000 Einwohner zählenden Stadt Marburg in diesem Jahr schon 600 Menschen gestorben sein müssten.

Ein Anruf in Marburg genügte der Frau um herauszufinden, dass vom Tod des 47-Jährigen keine Rede sein konnte. Der Mann ist jetzt bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt worden.

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