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Politik Inland
08/25/2019

"Wut"-Video: Rendi-Wagner bietet Hörbiger Treffen an

Hörbiger outete sich als Kurz-Verehrerin und kritisierte SPÖ-Misstrauensantrag als "vollkommen verblödet".

Mit der Einladung zum persönlichen Kennenlernen und Gespräch hat SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner (48) auffallend ruhig und sachlich auf das „Wut-Video“ von Schauspielerin Christiane Hörbiger reagiert. Per Twitter und Facebook wurde die Videobotschaft der SPÖ-Chefin und Spitzenkandidatin am Sonntag verbreitet. Ihre Botschaft: "Das Wichtigste ist, miteinander zu reden."

"Ich habe gemerkt, dass Sie einige offene Fragen an mich haben", reagiert Rendi-Wagner auf Hörbigers Video. "Daher schlage ich vor, dass wir uns zu einem persönlichen Gespräch treffen und Sie mich als Mensch besser kennenlernen, meine Ideen für Österreich und dass ich Ihnen auch Ihre offenen Fragen beantworten kann."

In dem zuvor von der ÖVP verbreiteten Hörbiger-Video lobt und preist die 80-Jährige Ex-Bundeskanzler und ÖVP-Chef Sebastian Kurz und schimpft auf den Misstrauensantrag von Rendi-Wagner gegen ihn.

Wörtlich sagt die Schauspielerin in dem Video: „Wir“ seien „entsetzt“ gewesen, „wie die Frau Rendi-Wagner den Misstrauensantrag gestellt hat, vollkommen verblödet. Ich weiß nicht, da muss der Hass und Neid so groß sein, dass man so etwas macht. Sie hat die Republik infrage gestellt bzw. in schlechte Zeiten geführt“, teilt sie die ÖVP-Kritik an dem – von der FPÖ und der Liste Jetzt im Parlament mitgetragenen – Misstrauensantrag.

Im Internet hat das Hörbiger-Video viel Aufsehen erregt. Ob weitere derartige Videos gegen politische Gegner produziert werden, war bei der ÖVP nicht in Erfahrung zu bringen.