Warum die SPÖ an der Neutralität festhält

Warum die SPÖ an der Neutralität festhält
Parteichefin Pamela Rendi-Wagner trifft heute in Berlin ihren Parteifreund und Bundeskanzler Olaf Scholz.

Es ist schwierig, ja vielleicht sogar aussichtslos. Aber Deutschlands Bundeskanzler Olaf Scholz will wieder mehr mit Wladimir Putin reden. Weil „das Kriegsgeschehen zu einem Stellungskrieg zu werden droht“, wie am Montag sein Sprecher erklärte.

Die Position der deutschen Sozialdemokraten entspricht damit ziemlich genau dem, was Scholz’ Parteifreundin Pamela Rendi-Wagner sagt. Erst am Freitag erklärte die SPÖ-Chefin, „Waffen und Sanktionen reichen nicht, um diesen Krieg zu beenden“. Man müsse mit mehr Intensität und Anstrengung an diplomatischen Lösungen arbeiten, um „aus diesem Krieg herauszukommen“.

Heute, Dienstag, ist Rendi-Wagner zu Gast in Berlin. Und bei ihrem Besuch im Willy-Brandt-Haus, der Parteizentrale der SPD, will Rendi-Wagner mit dem deutschen Regierungs- und SPD-Chef genau über diese Themen sprechen – den Krieg in der Ukraine und Energiesicherheit in Europa.

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