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24.09.2017

Elefantenrunde: "Bitte nur ein Vorwurf pro Wortmeldung"

Sechs Spitzenkandidaten im Infight um die Unentschlossenen. Der KURIER tickerte die Elefantenrunde auf Puls 4 live.

Die so genannte Elefantenrunde der sechs maßgeblichen Spitzenkandidaten auf Puls4 stellte einen ersten Höhepunkt im Intensivwahlkampf für die Nationalratswahl am 15. Oktober dar. Der Privatsender versammelte am Sonntagabend zur besten Sendezeit (20:15) die Spitzenkandidaten der im Parlament vertretenen Parteien: SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne und Neos – plus die Liste Pilz, also Peter Pilz selbst.

Elefantenrunde: "Bitte nur ein Vorwurf pro Wortmeldung"

  • 20:57

    Das wollen wir wissen:

    Und das auch:

  • 20:55

    Niemand spricht über das Schnitzel. Aber alle retten zum Abschluss die Welt in zwei Sätzen.

    Und damit ist es vorbei.

  • 20:50

    Was würden Sie tun, wenn Sie Bundeskanzler sind? Pilz will im Grunde alle besprochenen Probleme lösen, Strolz die Chancen stärken, Lunacek die Ehe für alle, Strache Grenzen, Kurz die Migration und Kern die populistische Spirale stoppen. Ich glaub, das war's jetzt. 

  • 20:51

    Ein Kind im Einspieler erwähnt Schnitzel. Wer übernimmt die Steilvorlage?

  • 20:45

    "Frau Milborn, ich war noch nicht dran!" - Strache.

  • 20:48

    Pilz hat gerade einen Parlamentsbeschluss zugunsten von AlleinerzieherIinen herbeigeführt. Bei der Frage, ob der Staat die Alimente garantieren soll, hat sich keiner "Nein" wacheln getraut.

  • 20:44

    Gehaltstransparenz habe "nichts mit einem Schnüffelstaat zu tun", sagt Lunacek. 

  • 20:40

    Frauen sind offenbar das letzte Thema der Runde. Strolz und Kurz sind gegen Gehaltstransparenz, weil, wie Strolz sagt: "Wir brauchen einen gläsernen Staat, keinen gläsernen Bürger". Eine Frau könne es heute niemandem recht machen, ob sie Kinder bekommt oder nicht, ob sie arbeitet oder nicht. 

  • 20:41

    Kurz ist gegen die Offenlegung der Gehälter in Unternehmen, weil er gegen einen Überwachungsstaat ist.

    Was das eine mit dem anderen zu tun hat, ist offenbar nebensächlich.

  • 20:38

    Wer ist für die Ehe für alle, fragt Milborn, sagt aber schon vorher, dass sie darüber nicht diskutieren will. Kurz und Strache sind dagegen. 

  • 20:40

    Überwachungstaat, Sicherheitspolitik, Klimaschutz, Landwirtschaft, Energiepolitik, Industriepolitik, Entwicklungszusammenarbeit, Bildung, Außenpolitik, Mobilität, Löhne, Verwaltung.

    Wurde heute alles nicht gefragt.

    Aber gut, dass das bereits beschlossene Verhüllungsgesetz lang und breit debattiert wurde und alle klarstellen können, dass sie die härtesten sind, wenns um den Kampf gegen den Islamismus geht.

  • 20:38

    Ich glaube, wir haben jetzt den Punkt erreicht, wo tatsächlich alle gleichzeitig reden.

  • 20:37

    Kurz wirft Pilz vor, gegen das Verschleierungsverbot gestimmt zu haben, "das ist doch ein Clownmaskenverbot", sagt der.

  • 20:31

    Strache habe schon vor dem politischen Islam gewarnt, "da konnten Sie Islam nichtmal noch buchstabieren", sagt er in Richtung Pilz.

  • 20:31

    Ulrike Lunacek ist angeblich schon nach hause gegangen.

  • 20:30

    Kurz beklagt sich, dass ihn alle blockiert hätten, wenn es um die Vollverschleierung gehe genauso wie beim Islamgesetz. "Ich bin immer nur geprügelt worden für meine Haltungen"

  • 20:31

    Kurz sieht sich schon wieder als Daueropfer.

  • 20:28

    "Es ist klar, dass der politische Islam ein Gegner ist", sagt Kern. Das Islamgesetz sei deshalb begrenzt durchsetzbar, weil das Gesetz nur prüfen kann, was die Vereine vorlegen - es funktioniere "hinten und vorn nicht", so wie vieles, das im Bereich Integration passiere.

  • 20:28

    Aber es sei nicht zu akzeptieren, wenn "junge Machos" in Österreichs Schulklassen sitzen.

  • 20:26

    Strolz ist am Wort. Der war schon fast so lange nicht mehr am Wort wie vorhin Lunacek. Ja zur christlich-jüdischen Kultur, sagt er. Er spricht sich für europäische Werte aus, wie die Gleichstellung von Mann und Frau.