┬ę APA - Austria Presse Agentur

Politik Inland
03/10/2021

Vizekanzler Kogler besteht auf Ausreisekontrollen

Der Vizekanzler sieht dies als Teil der Regionalisierungsstrategie.

Vizekanzler Werner Kogler (Gr├╝ne) besteht auf den auf Landesebene viel kritisierten Ausreisetests aus besonders Corona-belasteten Bezirken. Er halte diese ausdr├╝cklich f├╝r "sinnvoll". Schlie├člich wolle man anders als im Herbst regional vorgehen und das gelte f├╝r das Erm├Âglichen wie in Vorarlberg ebenso wie f├╝r das Eind├Ąmmen wie jetzt in Wiener Neustadt (Stadt).

Dort hatte ja B├╝rgermeister Klaus Schneeberger (├ľVP) unter anderem die Praktikabilit├Ąt hinterfragt, da es sich in Wiener Neustadt um eine gr├Â├čere Stadt mit viel Pendelverkehr handelt. Dass es in unterschiedlichen F├Ąllen unterschiedlich schwer kontrollierbar sei, liege auf der Hand, meinte Kogler dazu. Doch habe man sich auch hier auf eine "recht resolute Stichproben-Kontrolle" verst├Ąndigen k├Ânnen.

Bezirksinzidenz von 400 pro 100.000 Einwohner

Als Grenze f├╝r die zwingenden Ausreisetests hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Gr├╝ne) eine Bezirksinzidenz von 400 auf 100.000 Einwohner festgelegt. Darunter fallen neben Wiener Neustadt auch Hermagor in K├Ąrnten sowie St. Johann im Pongau. In letzterem Bezirk gibt es die Ausreisekontrollen freilich nur in den Hotspot-Gemeinden Radstadt und Bad Hofgastein.

Einzelne Tiroler und Salzburger Gemeinden haben diese Restriktionen mittlerweile ebenfalls, weil sie besonders belastet sind, der Bezirk die Grenze aber noch nicht ├╝berschritten hat. Zu den Bezirken, die relativ knapp an der 400er-Grenze liegen, geh├Âren Lienz, Wiener Neustadt-Land, Waidhofen/Thaya, Jennersdorf und Weiz.

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