Politik | Inland
12.04.2018

Strache fordert Erhöhung der Mindestpension

Wer über 30 Jahre lang berufstätig war, soll über 1000 Euro Mindestpension bekommen.

Vizekanzler Heinz Christian Strache hat sich im Ö1-Morgenjournal einmal mehr für eine Neuregelung in Sachen Mindestpension ausgesprochen. "Wenn jemand 40 Jahre gearbeitet hat, sollen ihm 1200 Euro Mindestpension zustehen", so Strache.

"Wir haben einen Richtsatz, der bei 909 Euro liegt, der noch unter Rot-Schwarz beschlossen wurde, und das ist ungerecht", erklärt Strache. "Der Richtsatz gehört auf über 1000 Euro angehoben für jene, die über 30 Jahre gearbeitet und eingezahlt haben", sagt Strache und spricht sich in weiterer Folge für eine Staffelung aus. Wer über 40 Jahre geabeitet hat, soll mindestens 1200 Euro erhalten, bei Verheirateten sollen es 1500 Euro sein.

 

Strache: "Das passt auch zu unserem Modell, den Mindestlohn für Vollzeitbeschäftigung endlich auf 1500 Euro hinaufzukriegen.".

Was den Zeitplan für die Umsetzung betrifft, soll das "in den nächsten Wochen auf die Reise geschickt" werden. "Ich würde mich freuen, wenn wir 2019 die Umsetzung sicherstellen", so Strache.