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Politik Inland
12/02/2019

SP-Politikerin Julia Herr fährt mit dem Zug 40 Stunden nach Madrid

Julia Herr, SPÖ-Ageordnete, nimmt an der UN-Klimakonferenz in Madrid teil. Publikumswirksam fährt sie dabei mit dem Zug.

von Wolfgang Unterhuber

Julia Herr, Nationalratsabgeordnete und Bereichssprecherin für Umwelt und Klima der SPÖ, nimmt an der 25. UN-Klimakonferenz in Madrid teil. Diese findet seit Montagfrüh in Madrid statt. Die SPÖ-Politikerin verzichtetet dabei auf die schnelle Anreise per Flugzeug sondern reiste mit dem Zug. Dafür musste die Abgeordnete tief in ihre Tasche greifen. Immerhin kostet die Reise laut Medienberichten knapp 1.100 Euro.

Dazu musste die Politikerin auf ihrer Reise mehrfach umsteigen, was freilich jeder Interrail-Student kennt, der nach Madrid unterwegs ist. Herr kam deshalb auch zu spät in Madrid an.

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„Man kann den Leuten nicht verübeln, wenn sie den Flieger oder das Auto nehmen, wenn das Bahnfahren europaweit noch keine Alternative ist“, teilte Herr in einer Aussendung mit. Die 27-Jährige plant noch im Dezember „entsprechende Anträge und politische Aktionen, um dieses Problem endlich verstärkt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken und an Lösungen zu arbeiten“.

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