Sorgen der Jugend: Schnelles Handeln der Politik gefordert

Sorgen der Jugend: Schnelles Handeln der Politik gefordert
Bundesjugendvertretung fordert mehr psychologische Therapieplätze für Junge und mehr Geschwindigkeit bei der Energiewende.

Die größte Sorge der Jugend ist die Sicherheit und der Frieden in Europa - das geht aus einer Umfrage von Ö3 hervor. Zusätzlich blicken die Jungen, ob des Klimawandels und der Teuerungen, wenig optimistisch in die Zukunft, teilt die Bundesjugendvertretung (BJV) in einer Aussendung.

Sie stellt nun anlässlich des Internationalen Tag der Jugend am 12. August neuerlich konkrete Forderungen an die Regierung: mehr Unterstützung für die mentale Gesundheit, mehr psychologische Hilfsangebote für Jugendliche sowie ein schnelleres Handeln bei nachhaltigen Energien.

„2022 ist das Europäische Jahr der Jugend und gerade heuer mussten junge Menschen erkennen, dass Frieden und Sicherheit in Europa nicht selbstverständlich sind. Kinder und Jugendliche brauchen in Zeiten von Krieg und Krisen mehr als nur Verständnis. Die Regierung ist dafür verantwortlich, Maßnahmen zu setzen, damit junge Menschen nicht um ihre Zukunft bangen müssen“, betont BJV-Vorsitzender Sabir Ansari.

Es fehlen Therapieplätze

Aufgrund der aktuellen Ängste, die, so die BJV,  Kinder und Jugendliche stärker spüren als Erwachsene, monieren die Jugendvertreter, dass es derzeit nicht ausreichend psychologische Therapieplätze gebe. Viele Jugendliche müssten ihre Probleme daher alleine bewältigen, kritisiert BJV-Vorsitzender Julian Christian.

Klimapolitik nicht vernachlässigen

Auch beim Thema Energiesicherheit und Klimapolitik fordert die BJV ein schnelles und aktives Handeln der Regierung. „Zaghafte Schritte sind keine Option mehr. Jetzt hat sich gezeigt, dass die Politik in nachhaltige Energien investieren muss. Die Klimakrise bereitet jungen Menschen ohnehin große Sorgen. Es darf nicht sein, dass sie sich jetzt noch den Kopf darüber zerbrechen müssen, ob sie oder ihre Familien im Winter noch heizen können“, sagt BJV-Vorsitzende Sabrina Prochaska. Die Regierungen solle sich dazu bekennen, die Lebensgrundlage der Jugend und der darauffolgenden Generationen abzusichern, fordert Prochaska in der Aussendung.

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