Künstler André Heller

© KURIER/Jeff Mangione

Serie
06/19/2016

"Der Nationalismus - eine Pest, die EU - ein Gnadengeschenk"

Der Roman "Das Buch vom Süden" erinnert immer wieder an Hellers Leben. Die Geschichte seiner Familie hat Bezüge zu Österreich vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein Gespräch über das schwierige Vaterland.

von Helmut Brandstätter

Herr Heller, ich zitiere aus Ihrem Buch: "Das Österreich der 2. Republik erschien ihm, sobald er es einigermaßen kennen gelernt hatte, mit seinen neun Bundesländern, als Reich des Bleiernen und Fröstelns." Das sagt Julian Passauer, der ja Ihnen entspricht. Was ist Bleiern an Österreich?

André Heller: Ich habe in Österreich immer ein Fremdsein empfunden, einen Mangel an dem, was ich Glücksluft nenne, allerdings nicht nur hier, sondern auch in weiten Teilen Europas. Es hat damit zu tun, auf welchen Grundton Menschen und Landschaften gestimmt sind und meiner Seelenmelodie entspricht wohl Marokko am genauesten. Im sogenannten Künstlerischen allerdings sind mir viele Österreicher etwas ganz Vertrautes und Ermutigendes. Schubert und Mahler, bestimmte Wiener Lieder, Hermann Broch, Artmann, Karl Prantl, Peter Pongratz, Fischer von Erlach und Adolf Loos, um ganz wenige Namen zu nennen, das sind durchaus Schwingungen in denen ich mich verankert fühle.

Das Österreich des Jahres 1918, die Erste Republik, hat sich ja selbst nicht als lebensfähig empfunden und letztlich auch so erwiesen. Die Zweite Republik hingegen wurde eine Erfolgsgeschichte. Warum? Was ist denn dieses Österreich?

Ein Labyrinth der Widersprüche. Mein Vater zum Beispiel war noch berittener Offizier im Ersten Weltkrieg, ein aus jüdischer Familie stammender, katholisch getaufter Monarchist. Für ihn bedeutete 1918 die Katastrophe jener Auflösung und des Untergangs, die ihn bis zu seinem Tod überschattet und verstört hat.

Den Zerfall des Kaiserreiches, der Habsburgermonarchie hat er nicht verkraftet?

Der Verlust des Meeres, der Zypressen, einer bestimmten geografischen und architektonischen Vielfalt und der Grandezza. In der Zwischenkriegszeit wurde mein Vater Austrofaschist, weil er wollte, dass dieses kleine, kostbare Reststückchen Österreich, die Erste Republik, nicht auch noch seinen Geist aufgeben muss und schlussendlich an die Naziverbrecher fällt.

Das war für ihn die einzige Möglichkeit, um österreichischen Patriotismus zu zeigen?

Als Großindustrieller hatte er offenbar ein Zugehörigkeitsgefühl zu der Starhemberg'schen Bewegung. Er war aber auch ein naiver Sponsor des grauenhaften italienischen Diktators Mussolini, der ja Österreich Schutz gegen Hitler versprochen hatte und natürlich schlussendlich nicht gewährte. Gleichzeitig hat er viel Geld ausgegebenen, um gemeinsam mit seinem Freund, dem eminenten Dichter Joseph Roth, Otto von Habsburg, den Sohn von Karl, dem letzten Kaiser , als Retter in Wien an die Macht zu putschen. Ich war übrigens als 17jähriger, skurrilerweise, kurze Zeit Kulturreferent der monarchistischen Bewegung Österreichs. Die hatten einen Generalsekretär, den Lacy Milkovics.

Ja, ich kannte ihn, ein interessanter Mann.

Er ließ mich in seiner kleinen Broschürendruckerei in der Prinz-Eugen-Straße meine Gedichte vervielfältigen, falls ich die Kulturveranstaltungen organisieren würde. Da hat dann bald das ganze avantgardistische Jung-Dichter-Rudel des Café Hawelka, seine Lyrikversuche gratis bei den Monarchisten drucken dürfen. Einmal bin ich, quasi als Antrittsbesuch, nach Pöcking, zu Otto von Habsburg gefahren, den dort alle Majestät nannten und er hat mir bestätigt, dass Joseph Roth und mein Vater mit einigen anderen Träumern tatsächlich an dieser völlig missglückten Initiative gearbeitet haben. Gottlob hat sich Mussolini später bei meinem Vater für die üppigen Spenden bedankt, indem er ihn 1938 aus der Wiener Nazi-Haft befreit hat. Wahrlich seltsame Vorgänge.

Apropos Austrofaschismus: Manchmal, wenn man Rote und Schwarze sehr böse übereinander reden hört, hat man das Gefühl, sie hätten den Bürgerkrieg nicht überwunden.

Die Lopatkas dieser Welt sind leider nicht in der Lage, die eindrucksvollen Zeichen der Zeit klug zu deuten. Dringend verlangt wäre Kooperation zum Wohle der Qualität und überfälligster Reformen und Initiativen. All dies von Weisheit getragen. Es gibt doch keine Gruppierung mehr, die im ständigen alleinigen Besitz der Wahrheit ist. Ich stelle mir wichtige Fragen und dann sondiere ich, wer eine verantwortungsvolle, glaubwürdige Antwort gibt und dem Überzeugendsten bin ich dankbar, dass er mich etwas gelehrt hat. In Österreich müssten die Regierungsparteien völlig neu, auf Grundlage eines höheren Bewusstseins, gegründet werden. Der erfreuliche, kluge, spannende und fähige Christian Kern wird wohl nicht allein der SPÖ die desaströs entschwundene Achtung zurückerobern können. Ähnliches gilt natürlich auch für die ÖVP, deren eventuelle Hoffnung, der junge Herr Außenminister, meiner Beobachtung nach so etwas Beunruhigendes wie eine Seehofer-Partei mit Orban-Einsprengseln anpeilt.

SPÖ und ÖVP reden immer von "neuer Politik" und dann spielen sie rund um den Rechnungshof wieder die alten Spiele. Beim ORF wird es auch so sein.

Das hilft mit Sicherheit nicht, den Ekel Hunderttausender vor Politik zu mildern oder gar zu überwinden.

Noch ein Zitat aus Ihrem Buch: "Ein Krieg ist nicht aus, wenn eine Seite kapituliert hat oder wenn Frieden geschlossen wurde."

Kriege wirken ewig nach: In der kollektiven Psyche, in den Grenzverläufen, in den Neuordnungen der Gesellschaft, im Städtebaulichen und vielem, vielem mehr. Es soll sich einmal jeder, der sich die Mühe macht dieses Gespräch zu lesen, ehrlich fragen was etwa ohne den Zweiten Weltkrieg anders wäre in seinem Leben. Da stößt man auf vielfältig Erstaunliches.

Müssen wir Nachgeborenen uns heute fragen, wie wir uns damals verhalten hätten?

Im meinen Fall, von einer Nazi-verfolgten Familie abstammend, wäre mir meine Entscheidung abgenommen worden, aber sonst kann wahrscheinlich niemand Heutiger zweifelsfrei wissen, ob er sich damals tapfer und unopportunistisch verhalten hätte. Meine Großmutter sagte immer: Ein wirklicher Freund ist nur jemand, der dich ab 1938 versteckt hätte. Da bleiben, fürchte ich, sehr wenige, wirkliche Freunde über.

Frau Dr. Griss hat in ihrem Wahlkampf gesagt, dass sie Leute trifft, die sie gerne unterstützen würden, aber nicht wollen dass es bekannt wird, weil sie daraus Nachteile befürchten. Ist das nicht erschreckend?

Ja, das ist erschreckend, aber es gibt bei wesentlichen Teilen der Bevölkerung die Tradition des Duckmäusertums und der Obrigkeitshörigkeit, sowie des leidenschaftlichen Sich-Drückens vor Verantwortung. Das wenigstens lernte ich in meiner lieblosen Erziehung nicht, weil mein Vater, aber auch meine jesuitischen Ausbildner, uns viel an Hochmut vermittelten.

Noch ein Zitat aus Ihrem Buch: "Vieles und Vielen liegt in dieser Nation am Ungefähren." Und weiter: "Österreich ist ein Ausstellungsgebäude für geistige Hintertüren."

Ja. Dem muss ich nichts hinzufügen.

Aber gerade wenn man in Deutschland lebt, merkt man, dass das wichtigste Wort in Österreich "irgendwie" ist. Das kennen die dort gar nicht, das ist der Beweis, dass wir keine Deutschen sind.

Ich persönlich, wie wahrscheinlich etwa die Hälfte der Wahlberechtigten, habe eine klare Präferenz für Eindeutigkeit, Genauigkeit und Hinlenkung statt Ablenkung.

Das ist aber sehr unösterreichisch?

Man braucht viele Kriterien um etwas halbwegs richtig beurteilen zu können, anstatt immer nur leichtfertig vorzuverurteilen und abzuurteilen. Da muss man allerhand gehört, gesehen und begriffen haben, vieles an Irrtümern hinter sich gebracht haben, in Sackgassen hineinmarschiert und wieder zurückmarschiert sein und die unerlässlichen Lernprozesse nicht geschwänzt haben. Viele traditionell Eingeschüchterte hoffen: Die da oben werden das schon machen, aber die Regierung hat uns in eindrucksvoller Weise über Jahre vermittelt, dass sie es eben nicht macht, weil ihr Personal offenbar mehrheitlich nicht die Befähigung hat, es machen zu können.

Sondern lieber einander in der Regierung blockiert.

Dies hat, verständlicherweise, zahlreiche Unzufriedene zu einem Zorn, gepaart mit aggressivem Pessimismus, geführt. Ein anderer Teil der Bevölkerung wiederum übernimmt als Folge vermehrt Eigenverantwortung. Das war in meiner Beobachtung ein schönes Merkmal der Van der Bellen-Bewegung. Da geht es um fundiertes Vorausdenken und die Fantasie, sich reale Folgen vorstellen zu können. Das ist den Rechtspopulisten natürlich keine Kategorie. Ihnen geht es darum, im Augenblick Erfolge zu lukrieren. Wo ist eine Angst, die ich schüren kann, wo ist eine Verwirrung, die ich zu meinem Vorteil nutzen kann, wo ist eine Niedertracht, aus der ich Kapital schlagen kann? Die andere Seite will seriös informieren, machbare Verbesserungen aufzeigen und diese zügig tatsächlich erarbeiten. Sie will die Nöte der Menschen ernst nehmen und deren Ängste und Irrtümer aufzulösen helfen.

Damit sind wir bei den Flüchtlingen: Sie haben zu Beginn des Gesprächs gesagt, dass es keine einfachen, eindeutigen Antworten mehr gibt. Aber der Islam, den viele Flüchtlinge mitbringen, schreibt oft einfache Antworten vor, die noch dazu aus dem 7. Jahrhundert stammen. Wie vermitteln wir den Flüchtlingen unsere Werte, die der Aufklärung entsprechen?

Ich lebe jährlich viele Monate in Marokko. Ein von der Natur mit uferlosen Schönheiten verwöhntes, sehr engagiert um positive Perspektiven und demokratische Reformen ringendes, islamisches Land mit hoher Jugendarbeitslosigkeit, Infrastrukturproblemen, noch keinem, nach unseren Maßstäben, funktionierendem sozialen Netz und natürlich gravierendsten Bildungsdefiziten. Letzteres ist auch ein österreichisches Debakel. Umfassend gebildete, weltoffene Menschen sind natürlich schwerer zu manipulieren und mit Lügen oder absurden Weltbildern abzuspeisen. Andererseits ist es eindrucksvoll zu beobachten, wie viele Akademiker seit geraumer Zeit FPÖ wählen.

Das würde heißen, Universität ist keine Garantie für Bildung?

Der bedeutende Satiriker Anton Kuh hat schon in den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts ein Phänomen, das er böse pointiert den Typus des intelligenten Trottels nennt, beschrieben. Jemand kann auf seinem Fachgebiet eine innovative Koryphäe sein und auf vielen anderen wichtigen Sektoren eine absolute reaktionäre Null und lassen Sie mich noch sagen, dass Bildung überhaupt erst wirklich etwas wert ist, wenn sie auch Herzensbildung inkludiert.

Reden Sie mit Flüchtlingen, wenn Sie in Marokko sind?

Afrikanische Betroffene erzählen mir immer das Gleiche: "Ich muss übers Mittelmeer, denn Zuhause habe ich mit Klimadesaster, Wassernot, Arbeitslosigkeit, fehlender medizinischer Versorgung, brutalen Regimen und vielem anderen Unglück kaum eine Chance zu überleben. In Europa wird es sicherlich auch sehr schwierig, aber meine Chancen sind doch viel höher." Wir brauchen für Afrika einen revolutionären, viele Milliarden teuren Aktionsplan um die Bedingungen für Millionen Menschen derart zu verbessern, dass sie Zuhause eine seriöse, positive, langfristige Zukunftsaussicht besitzen.

Wir müssen auch in Europa auf Wohlstand verzichten?

Es wird nicht anders gehen. Wir müssen freiwillig etwas Substanzielles hergeben, damit auch andere in Frieden und Würde existieren können. Ich hatte einmal in London in der U-Bahn eine Art Erweckungserlebnis. Da saßen Afrikaner, Chinesen, Sikhs und auch ein Indio und ich empfand plötzlich, wie man in Wien sagt, ohne Schmäh, das bin ja alles ich. Wir alle sind die Ukrainer, Eritreer, Syrer, Afghanen, Kambodschaner und wie sie alle heißen. Je früher wir diese Schicksalsverbundenheiten als gegeben empfinden, desto eher werden wir zu einem funktionierenden Miteinander kommen.

Aber Herr Heller, genau das ist wahrscheinlich der Punkt. Die Zweite Republik ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Endlich hat dieses schwierige Österreich zu sich gefunden und das wollen die Menschen erhalten. Die Angst vor Veränderung ist doch verständlich.

Verantwortungsvoll leben heißt, sich unraunzerisch auf Veränderungen einzulassen. Wie ich mir jeden Tag selber sage, sich nimmermüde lernend zu verwandeln. Wir müssen verstehen, dass sich in diesen schönen Nachkriegsjahren unseres "Insel der Seligen"-Wohlstandes und Beschütztseins in einigen anderen Regionen bitterste Schreckensszenarien zusammengebraut und vollzogen haben und es uns nicht wert war, ernsthaft hinzuschauen oder gar etwas wirksam Helfendes zu unternehmen.

Aber da haben wir immerhin regelmäßig viel gespendet.

Stimmt, aber in Afrika zum Beispiel sind die Folgen des Kolonialismus fast nirgendwo überwunden. Der ging ja nach der sogenannten Unabhängigkeit der Kolonien insofern weiter, als die Franzosen, Belgier und Briten noch emsig Regierungen installierten und stützten, die der wirtschaftlichen Ausbeutung ihrer bodenschatzreichen Gebiete durch Firmen der ehemaligen Kolonialherren, keinerlei Riegel vorschoben. Die Politiker durften als Animo ein bisschen mitverdienen. Aus dieser infamen Schuld kann sich Europa nicht herausstehlen.

Aber zurück zur Religion. Wie können wir Flüchtlinge, die tief im Islam stecken geblieben sind, die sich mit Aufklärung und Frauenrechten so schwer tun, integrieren?

Durch aufwendige, hochprofessionelle und sicherlich auch kostenintensive Bildungs- und Informationskampagnen, die schon in den Herkunftsländern und Flüchtlingslagern beginnen müssen. Wenn übrigens diese Lager in der Türkei, im Libanon, in Jordanien und anderswo bessere Lebensbedingungen bieten würden: gute Schulen und Hygiene-Einrichtungen, medizinische Versorgung, Sport- und Kulturangebote und nahrhaftes Essen, würden dort zum Beispiel viele Syrer das Ende des Bürgerkriegs abwarten und nahe ihrer Heimat bleiben. Aber die Zustände in den Lagern sind, im Gegenteil, eine dringende Aufforderung weiter zu flüchten.

100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg blüht in Europa wieder der Nationalismus. Haben wir die Geschichte nicht verstanden?

Der Nationalismus ist eine elende Pest. Allzu viele wollen oder können nicht verstehen, welch Gnadengeschenk wir, bei allem noch zu verbessernden, mit der EU haben. Dieser, über Jahrhunderte monumentale, Kriegsschauplatz Europa hat endlich ein chancenreiches Friedens- und Wohlstandsprojekt und wir fühlen uns tragischerweise nicht zu gegenseitiger Solidarität verpflichtet. Auch das ist wieder ein Bildungsproblem: Millionen Frauen und Männer verstehen nicht, was die bittere Geschichte dieses Kontinents lehrt und welche Konsequenzen wir diesen Lehren schulden.

Kommen wir zurück zur Zweiten Republik. Sie sind ja hier in Ihrer Wohnung von bildender Kunst in Abundanz umgeben. Wann hatte die Kunst den größten Einfluss auf die Gesellschaft?

Ich glaube nicht so sehr an die Kunst, sondern an hohe und niedrige Energien. Ein bestimmtes Erlebnis stärkt oder schwächt mich. Für mich sind die Arbeitsergebnisse von Strawinsky, Bach, Tschechow und Buster Keaton, Brancusi, Mantegna und Picasso geistige Grundnahrungsmittel. Ich brauche sie als Wegweiser für mein Leben, als Kraftquelle, manchmal auch als Heilmittel. Wir werden ja nur als Entwürfe zu Menschen geboren und müssen uns dann sorgfältig bis zum Tod zu gelungenen Wesen entwickeln. Für die Juden ist das Wort Mensch sogar ein, nicht allzu oft verliehener, Ehrentitel.

Der Aktionismus hat in den 1960er-Jahren die Gesellschaft beeinflusst. Thomas Bernhard hat damals jedenfalls viele Bürgerliche schockiert.

Kunst darf, muss aber nicht schockieren, sondern vor allem inspirieren.

Von der zeitgenössischen Kunst bewegt heute was?

Schauen Sie sich den Film "Das weiße Band" meines genialen Freundes Michael Haneke an, da gehen Sie tränenüberströmt aus dem Kino und haben unter anderem begriffen, was man seinem Kind keinesfalls zumuten darf. Alles ist ein Haupttreffer was dazu beiträgt, dass wir lieben und nicht hassen.

70 Jahre Zweite Republik, würden Sie sagen, dass Sie persönlichen Einfluss auf unser Land hatten?

Wie bitte misst man so etwas? Es ist nicht meine Aufgabe, mich anderen gegenüber als Ratgeber aufzuspielen, sondern zunächst mich selbst zu beeinflussen und zu verfeinern, mich umfassend auszubilden, mich dankbarer und toleranter zu machen und meine Vorurteile und Irrtümer zu revidieren. Dafür musste ich auch dringend eigene Techniken entwickeln, dass die Angst nicht stärker auftrumpfen konnte, als der Mut. So bin ich in bald 70 Jahren wohl ein akzeptabler Selbstermutiger geworden. Und vielleicht ermutigt meine facettenreiche Biografie auch andere, sich mehr zuzutrauen und ungewöhnliche Wege auszuprobieren, die, wenn irgend möglich, in eine Eleganz der Gedanken und Taten führen.

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