© CC 3.0/Barkovets

Konstantin Malofjew
05/29/2016

Russischer Oligarch outet sich als FPÖ-Fan

Konstantin Malofjew lobt die FPÖ für ihren strikten Anti-Islam- und Anti-Europa-Kurs. Johann Gudenus (FPÖ) Aussage über die EU als "Homosexuellenlobby" verteidigt er.

Der 41-Jährige russische Investmentbanker und Jurist Konstantin Malofejew outet sich in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin profil als großer Fan der FPÖ. Bereits vor zwei Jahren war er Gastgeber eines Treffens von rechten europäischen Parteien im Palais Liechtenstein in Wien.

"Allerbeste Beziehungen zur FPÖ"

Den Oligarchen verbinde mit den rechten Parteien Europas vor allem das Christentum. Und die FPÖ sei für ihn die pro-österreichischste Partei des Landes, wegen ihrer EU-skeptischen Ausrichtung und ihrem Anti-Islamkurs. "Das ist wirklicher Patriotismus und entspricht den Interessen der Österreicher", sagt Malofejew. Heinz-Christian Strache kenne er persönlich und unterhalte "allerbeste Beziehungen zur FPÖ". Finanzielle Zuwendungen an die Partei dementierte er.

FPÖ-Wien-Obmann Johann Gudenus Aussagen über die EU als "Homosexuellenlobby" vor zwei Jahren bei einer Rede in Moskau, verteidigt Malofjew: „Ich verstehe nicht, was daran ein Skandal sein soll. Wer findet, dass Sodomie gut ist, sollte dazu stehen und sagen: Ja, wir sind die EU, und wir sind Sodomiten, die irgendwelche Perversen zum Songcontest schicken!"

(Bildcredit: Barkovets)

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