PH Niederösterreich: Jetzt schaltet sich Mikl-Leitner ein

Nach der Veröffentlichung der "Checkliste einer Intrige" gegen den ehemaligen Rektor fordert nun Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner das Bildungsministerium von Christoph Wiederkehr auf, die Vorwürfe zu klären.
Johanna Mikl-Leitner, Hans-Peter Doskozil

Ein dreiseitiges Dokument, das der KURIER Freitagabend veröffentlicht hat, sorgt für Wirbel im Bildungssektor. Das anonym zugesandte Dossier gleicht einer Art "Checkliste einer Hochschul-Intrige". Es legt nahe, dass ein Skandal um den ehemaligen Rektor inszeniert wurde, damit andere zum Zug kommen.

Das Bildungsministerium reagierte bisher zurückhaltend: Gegenüber dem KURIER distanzierte es sich „vollständig von dieser Aufstellung und von einer Beteiligung an den in dem Dokument geschilderten Planungen“. Und „selbstverständlich werden die in dem anonymen Schreiben getätigten Sachverhalte einer weiteren Prüfung unterzogen“.

Worum es geht: "Die Checkliste einer Hochschul-Intrige"

Mehr war bisher seitens Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Neos) nicht in Erfahrung zu bringen.

Weniger gelassen reagiert nun die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP): „Ich erwarte mir vollständige Aufklärung und volle Transparenz durch das Ministerium“, sagte sie gegenüber dem KURIER. Und weiter: „Sollten sich die Vorwürfe als falsch herausstellen, ist das Ministerium gefordert, dies auch in aller Deutlichkeit öffentlich klarzustellen.“

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