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Politik Inland
02/11/2021

ÖVP-Landesrätin plädiert für eine Stunde länger Unterricht

Es gehe darum, dass die Schüler so schnell wie möglich, aufgrund von Lockdowns und Distance Learning "Versäumtes nachholen".

Tirols ÖVP-Bildungslandesrätin Beate Palfrader tritt wegen der besonderen Situation für Schulen in Zeiten von Corona für eine befristete Anhebung der Stundentafel in den Pflichtschulen ein - konkret für eine Stunde länger Unterricht am Tag. Dies sagte Palfrader am Donnerstag im APA-Gespräch. "Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Regelungen. Es darf kein Denkverbot geben", erklärte die Landesrätin.

Es gehe darum, dass die Schüler so schnell wie möglich, aufgrund von Lockdowns und Distance Learning "Versäumtes nachholen". Eine solche Ausweitung der Unterrichtsstunden könne beispielsweise noch im Sommersemester vonstattengehen und etwa von den Osterferien bis Weihnachten gültig sein, so Palfrader. Gerade im Pflichtschulbereich wäre eine solche Maßnahme eminent wichtig, denn hier müssten die "Grundkompetenzen sitzen".

Ihr sei klar, dass eine solche Maßnahme eine Änderung des Dienstrechts, zusätzliches Lehrpersonal und ein Mehr an Kosten zur Folge haben wird. Aber man dürfe in einer solchen Situation "keine Kosten und Mühen scheuen". Zudem brauche es auch abseits des regulären Unterrichts ein zusätzliches Angebot an den Schulen wie Gratis-Nachhilfe und zusätzliche Lerneinheiten.

Einer möglichen Verkürzung der Sommerferien wollte Palfrader nicht das Wort reden. Aber man müsse jedenfalls "über alles diskutieren".

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