Politik | Inland
14.07.2017

Nur ein SP-Landeslistenerster von 2013 geblieben

Dabei handelt es sich um den Salzburger Walter Bacher. In Wien ist Christian Kern an erster Stelle.

Nachdem die SPÖ heute auch in Niederösterreich ihre Landesliste fixiert hat, heißt es nur noch Warten auf die Bundesliste, die Anfang August bei einem Bundesparteirat beschlossen wird. Auffällig ist, dass nur noch eine der sozialdemokratischen Landeslisten von jenem Kandidaten angeführt wird, der diese Position schon 2013 inne hatte.

Dabei handelt es sich um den Salzburger Walter Bacher. In Wien geht Christian Kern (statt des damaligen Sozialministers Rudolf Hundstorfer) als Nummer eins ins Rennen. Niederösterreich hat Bildungsminister Sonja Hammerschmid ausgewählt. Frauenchefin Gabriele Heinisch-Hosek, die 2013 an der Spitze stand, soll über die Bundesliste ins Hohe Haus zurückkehren. Im Burgenland löst Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil den zum burgenländischen Landesrat gewordenen Norbert Darabos ab.

Steiermarkt: Leichfried soll es richten

Die steirischen Roten schicken diesmal Infrastrukturminister Jörg Leichtfried an die vorderste Position. Gerald Klug, damals noch Minister und Listenerster, hat diesmal praktisch keine Chance auf ein Mandat. In Kärnten schaffte diesmal Philip Kucher Listenplatz eins. Beim letzten Mal war es noch Hermann Lipitsch, der künftig im Kärntner Landtag aktiv sein soll. Oberösterreichs Liste führt Sozialminister Alois Stöger an. 2013 war diese Position von der mittlerweile verstorbenen Nationalratspräsidentin Barbara Prammer eingenommen worden.

Auf der Tiroler Liste gibt es einen Generationenwechsel. Der langjährigen Frauensprecherin Gisela Wurm, die in den politischen Ruhestand geht, folgt Frauenvorsitzende Selma Yildirim. Um das wohl einzige zu erreichende Vorarlberger Mandat bemüht sich Landesgeschäftsführer Reinhold Einwallner. Sein Vorgänger Elmar Mayer zieht sich zurück.