Neue KURIER-OGM-Umfrage zeigt: Breite Zustimmung für Erbschaftssteuern

Sogar jeder vierte ÖVP-Anhänger kann sich dafür erwärmen.
PK FINANZMINISTERIUM "ZOLLBILANZ 2025": MARTERBAUER (SPÖ)

Zusehends genervt von Markus Marterbauer wirkt dieser Tage der Koalitionspartner ÖVP. Lässt doch der SPÖ-Finanzminister keine Gelegenheit aus, öffentlich für eine Vermögens- und Erbschaftssteuer Werbung zu machen. Die Türkisen lehnen diese bekanntlich strikt ab.

Nicht so die Bevölkerung: 44 Prozent unterstützen in dieser Frage den Kurs der SPÖ, nur 31 Prozent jenen der ÖVP. Das ergab die aktuelle Umfrage von OGM im Auftrag des KURIER (1.046 Wahlberechtigte, Schwankungsbreite +/– 3,0 %). „Marterbauer wird schon wissen, warum er das ‚Neue Steuern‘-Mantra laufend wiederholt“, sagt Johannes Klotz, Data Scientist bei OGM. Er verweist auf bemerkenswerte Detail-Ergebnisse. So unterstützen immerhin 26 Prozent der ÖVP- und sogar 34 Prozent der Neos-Anhänger die SPÖ-Position (siehe Grafik). Und unter den Grünen (91 %) findet die Idee noch mehr Zustimmung als bei der SPÖ-Klientel (88 %).

Den aktuellen Sparkurs der Regierung beurteilt eine relative Mehrheit von 47 % als nicht ausreichend, er müsste vielmehr konsequenter sein (sogar 61 % der ÖVP-Unterstützer sehen das so), nur 19 % bewerten ihn als übertrieben. Unter den FPÖ-Anhängern sind hingegen 32 % dieser Meinung.

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