Mehrheit der Österreicher für Spritpreisbremse - nur FPÖ-Wähler lehnen sie ab

Wie stehen die Österreicher zu einem Markteingriff bei Sprit und zu einer Lockerung der CO2-Bepreisung? Die Ergebnisse einer aktuellen OGM-Umfrage im Auftrag des KURIER.
Ein verchromtes Auspuffrohr an einem roten Auto.

Seit Gründonnerstag ist die Spritpreisbremse für Benzin und Diesel an der Tankstelle in Kraft. Die mit den Stimmen der Dreierkoalition und der Grünen beschlossene Regelung wird laut einer OGM-Umfrage für den KURIER (1.046 Wahlberechtigte, Schwankungsbreite: +/– 3,0 %) von 51 % der Befragten für gut befunden. Jeder Dritte (33 %) lehnt den Eingriff in den Markt ab – allen voran FPÖ-Wähler (55 %).

OGM-Umfrage

Das Gros der Befragten (56 %) gibt an, dass die gestiegenen Preise seit Beginn des Iran-Kriegs keine Auswirkungen auf ihre Fahrgewohnheiten haben – 25 % steigen indes weniger häufig ins Auto.

In Relation viel abgewinnen können die Befragten der Diskussion, die CO2-Steuer (55 Euro/Tonne) wegen der gestiegenen Energiepreise zu lockern oder gar aufzuheben (44 %). 20 % sprechen sich für die Beibehaltung der CO2-Steuer aus, jeder Dritte gibt an, sich mit dem Thema nicht befasst zu haben.

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