Politik | Inland
05.10.2018

Neos-Gründer Strolz rappt für "Don't smoke"-Volksbegehren

"Wir können hier Leben retten", appelliert der ehemalige Parteichef der Pinken, das Volksbegehren zu unterschreiben.

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ist nicht mehr der einzige heimische Politiker, der sich in Sprechgesang übt. Drei Tage vor dem Ende der Eintragungsfrist für das "Don't smoke"-Volksbegehren für ein Gastronomie-Rauchverbot veröffentlichte der Neos-Gründer gemeinsam mit dem Musikproduzenten Kurt Razelli als Unterstützungsaufruf für das Volksbegehren ein Video auf Facebook und Youtube.

Der knapp vierminütige Clip ist ein mit Rap-Rhythmen unterlegter Zusammenschnitt von Strolz' gesammelten Reden zum Thema Rauchverbot.

"Es geht mir nicht darum, das Rauchen zu verbieten", schreibt Strolz auf seiner Facebook-Seite. Was nicht gehe, sei aber, die Menschen nicht besser vor Passivrauchen zu schützen. "So lange die wissenschaftlichen Belege klar sagen, dass 2-3 Österreicherinnen und Österreicher pro Tag an den Folgen von Passivrauchen sterben, so lange müssen wir für rauchfreie Gastronomie kämpfen. Es ist keine abstrakte Statistik. Es sind unsere Väter und Mütter, Schwestern und Brüder, Freunde und Partnerinnen, die hier sterben. Und es ist kein schöner Tod. Wir können dieses Leid verringern. Wir können hier Leben retten", appelliert Strolz.

Ursprünglich hätte das schlicht "Rauchen" benannte Video erst am Samstag, dem 13. Oktober, veröffentlicht werden sollen - gemeinsam mit weiteren Kollaborationen von Strolz und Razelli. Im Wiener Flex findet zu diesem Anlass eine Release-Party des "Lost in Space" benannten Albums statt, für das der Künstler mehrere Reden des ehemaligen Neos-Chefs - Strolz hat ja mittlerweile sowohl Partei- als auch Klubvorsitz an Beate Meinl-Reisinger übergeben - geremixt hat.