Johanna Mikl-Leitner: "Ich warne davor, den Arbeitsmarkt schon während des Asyl-Verfahrens ganz zu öffnen."

© KURIER/Martin Gnedt

Nach Paris-Attentat
01/08/2015

Mikl-Leitner bietet Medien erhöhten Schutz an

Generaldirektor für öffentliche Sicherheit tritt mit Chefredakteuren in Kontakt.

Erhöhte Alarmbereitschaft herrscht nach dem Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo in Paris auch in Österreich. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner erklärte gegenüber dem KURIER: "Ich habe den Auftrag an den Generaldirektor für öffentliche Sicherheit gegeben, mit den Chefredaktionen der österreichischen Medien direkt Verbindung aufzunehmen und Sicherungsmaßnahmen zu besprechen." Im ORF-Zentrum am Küniglberg in Wien wurde bereits die Sicherheitsstufe erhöht, die Redaktion der Tageszeitung Der Standard steht bereits seit gestern Abend unter Polizeischutz.

Mikl-Leitner erklärte weiter, dass nach den Ereignissen in Frankreich keine direkter Österreichbezug gegeben sei. Dennoch habe man seitens des Innenministeriums die Sicherheitsmaßnahmen gesetzt, die "aus taktischen Gründen" nicht im Detail erörtert wurden. Potenzielle Gefahr gehe vor allem von den 170 Personen aus, die von Österreich aus "den Weg in den Dschihad gesucht haben". Vor allem jene, die bereits wieder zurück gekehrt sind, stünden unter besonderer Beobachtung.

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