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18.10.2017

GR-Wahl Krems: SPÖ erreichte 19 von 40 Mandaten

Bürgermeister Reinhard Resch erzielte 46,07 Prozent, während die ÖVP deutlich verlor.

Bei der Gemeinderatswahl am Sonntag in Krems hat die SPÖ unter Bürgermeister Reinhard Resch laut dem endgültigen Ergebnis 46,07 Prozent (plus 8,18 Prozentpunkte) erzielt. Damit baute die Partei, die 2012 Platz eins erobert hatte, den Abstand zur ÖVP kräftig aus. Die Sozialdemokraten halten bei 19 von 40 Mandaten, drei mehr als nach dem letzten Urnengang. Die Wahlbeteiligung lag bei 65,09 Prozent.

Die Gemeinderatswahl in der niederösterreichischen Statutarstadt fand parallel zur Nationalratswahl statt. Die ÖVP verlor laut dem endgültigen Ergebnis 9,47 Prozentpunkte und kam auf 26,67 Prozent, die FPÖ legte um 7,06 Prozentpunkte auf 15,04 Prozent zu. Die Kommunisten und Linkssozialisten (KLS) erzielten 5,28 Prozent (minus 1,64) und die Grünen 3,60 Prozent (minus 1,44). Die neue Liste ProKrems - für unabhängige Politik (PROKS) kam auf 2,34 Prozent, Unabhängige Bürger für Krems (UBK) erhielt 1,00 Prozent (minus 3,74).

FPÖ verdoppelte Mandate

Neben der SPÖ mit 19 Mandaten erreichte die Volkspartei elf Sitze (minus vier). Die FPÖ verdoppelte ihre Anzahl auf sechs, KLS blieb bei zwei. Die Grünen verloren einen Sitz und halten wie PROKS bei einem. UBK, zuletzt mit zwei Mandaten, ging leer aus.

Von 23.882 Wahlberechtigten gaben 15.544 ihre Stimme ab, 15.315 waren gültig. Das Ergebnis nach Stimmen: SPÖ: 7.056, ÖVP 4.085, FPÖ 2.303, KLS 808, Grüne 551, PROKS 359 und UBK 153 Stimmen.