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Plakatkampagne

Franks einfache Botschaften

Plakate.Stronach setzt im Wahlkampf auf Polit-Neuling als Werbechef

von Paul Trummer

08/15/2013, 06:00 AM

Frank Stronach legt im Wahlkampf einen Zahn zu: Heute, Donnerstag, startet eine zweite österreichweite Plakat-Kampagne, knapp 3000 Plakate werden affichiert. Optisch will man sich am vorangegangenen Sujet orientieren, erklĂ€rt Ekkehard Schitter, der fĂŒr die Stronach-Kampagne verantwortlich ist. „Wir werden etwas mehr Text haben, und das Wort ,Jetzt‘ wird ein zentraler Bestandteil der Kampagne sein.“ Anfang September werde die dritte und letzte Plakatwelle von Stronach durchs Land rollen.

FĂŒr Schitter, dessen Agentur XACT ihren Sitz im steirischen Spielberg hat, war die Zusammenarbeit mit Stronach eine Premiere: „Das war fĂŒr uns die erste politische Arbeit. Ich habe als Kommunikationsberater in den letzten Jahren vor allem fĂŒr Markenartikler und Banken gearbeitet“, erzĂ€hlt er.

Der Kontakt zu Stronach habe sich durch Bekannte ergeben, die Zusammenarbeit sei unkompliziert gewesen: „Es war nicht schwer, mit ihm zu arbeiten. Er hat sich beim Foto-Shooting in einer Halle im Racino wohlgefĂŒhlt. Das hat man gemerkt.“

Ziel sei gewesen, Stronach staatsmĂ€nnisch zu inszenieren. Warum man bisher auf Themen verzichtet hat? „Wir haben alles weggelassen, was nicht notwendig war.“ Das entspreche auch dem Grundprinzip von Stronach, „die Dinge einfach und verstĂ€ndlich zu halten“. Dass man dabei auch gleich das Parteilogo weggelassen hat, sei eine bewusste Entscheidung gewesen: „Der Listenname am Wahlzettel heißt Frank. Daher haben wir uns fĂŒr die Reduktion auf die fĂŒnf Buchstaben entschieden.“

Lob fĂŒr die Arbeit kommt von Stefan Bachleitner (Agentur Skills). „Handwerklich gut gemacht“, urteilt er. „Die Plakate unterscheiden sich von dem, was man von parteipolitischen Plakaten kennt“, sagt der PR-Berater, der einst fĂŒr die Wahlkampagne des BundesprĂ€sidenten verantwortlich war.

Dass Stronach auf den Plakaten auf den Nachnamen verzichte, zeuge von Selbstbewusstsein. Allerdings sei die Kampagne nicht ohne Risiko: „Wenn sich Stronach im Wahlkampf einen schweren Patzer leistet, kann es sich rĂ€chen, dass die gesamte Wahlbewegung nur mit einer Person verbunden ist.“

100.000 Euro PrÀmie

Am Mittwoch startete das Team Stronach ĂŒbrigens auch im Internet die nĂ€chste Kampagne: „Was wĂŒrdest du tun, wenn du Bundeskanzler wĂ€rst?“ heißt die Aktion, wo jeder VorschlĂ€ge abgeben kann. Dem besten Vorschlag winken 100.000 Euro.

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