FPÖ will strengstes "Regelwerk" und keine Abgrenzung zu rechts

FPÖ PRESSEKONFERENZ BUNDESPARTEIKLAUSUR: RABL / HOFER / HAIMBUCHNER
FPÖ will nach Klausur bei Wählern mit neuen Inhalten punkten. Ex-Generalsekretär Vilimsky wird Wien-Wahlkampfmanager, Ex-Chef Strache bei DAÖ sprechen.

Nach 40 Minuten ist alles vorbei. Die FPÖ hat sich erstmals nach der Strache-Ära in Klausur begeben und will, wie die Parteispitze betont, die Lehren aus der Zeit des Ex-FPÖ-Chefs ziehen. Sich "moderner“ geben und "die strengsten Regeln auferlegen“, wie OÖ-FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner mehrmals betonen wird. Doch am zweiten und letzten Tag der Klausur ist erst FPÖ-OÖ-Chef Norbert Hofer am Wort. Und der wettert, ganz Oppositionsführer, erst mal gegen die neue Regierung und den Ex- Koalitionspartner ÖVP im Besonderen. Dann übernimmt Haimbuchner die Präsentation der Ergebnisse, stellt die künftigen Compliance-Richtlinien der Partei vor.

"Strengstes Regelwerk"

In sieben Schritten, wovon drei bereits absolviert seien, will die FPÖ sich das "strengste Regelwerk erarbeiten, das es gibt. Das ist einzigartig für eine Partei, das hat sonst niemand", erklärt Haimbuchner das Projekt. Im Parteivorstand sei deshalb "sehr kontrovers und heftig debattiert worden".

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