Politik | Inland 21.09.2015

FPÖ: Flüchtlingshelfer "sind Invasions-Kollaborateure"

Eine Tour gemeinsam mit Strache durch alle Bundesländer sei darüber hinaus auch geplant, so Vilimsky. Auch über soziale Netzwerk… © Bild: APA/HERBERT NEUBAUER

FP-Sprecher Martin Glier provoziert mit Sager auf Twitter, Vilimsky in ORF-Sendung. Caritas verärgert.

Martin Glier, FPÖ-Parlamentspressesprecher, kreierte in einem Tweet an den Grün-Politiker Daniel Landau ein Wort, das mittlerweile T-Shirts der Roten ziert. "Invasions-Kollaborateure." Glier, der den Helfern am Westbahnhof ebenso wenig abgewinnen kann wie der blaue EU-Parlamentarier Harald Vilimsky es in Im Zentrum unter Beweis stellte, twitterte: "Es ist super, was die tun, allerdings ist denen nicht klar, dass sie Invasions-Kollaborateure sind."

Sowohl auf Twitter als auch auf Facebook-Seiten wie jener der SPÖ ließ eine Reaktion nicht lange auf sich warten. Allerorts bekennt man sich als "Invasions-Kollaborateur". Auch Harald Vilimsky verärgerte mit einer Aussage in der ORF-Sendung. Er sagte dort, dass die Helfer zehn Euro die Stunde verdienen würden. Die Caritas ist verärgert, Geschäftsführer Klaus Schwertner spricht auf Twitter von "Verhöhnung", die "Helfer leisten Unglaubliches ohne Bezahlung".

( kurier.at , jh , la ) Erstellt am 21.09.2015