Politik | Inland
10.08.2018

FPÖ Burgenland will Asylwerber komplett von Lehre ausschließen

Mit diesem Ruf nach einer Verschärfung geht die Landes-FPÖ über die bisherige Forderung der Bundespartei hinaus.

Die FPÖ Burgenland fordert, dass Asylwerbern der Zugang zur Lehre "wieder komplett und unter allen Umständen versagt" wird. Das teilte FPÖ-Klubobmann Geza Molnar am Freitag per Aussendung mit. Es dürfe zu keiner weiteren Vermischung der Bereiche Zuwanderung und Asyl kommen. 

Seit 2012 ist die Lehrlingsausbildung für Asylwerber bis 25 Jahren in Mangelberufen erlaubt. Rund ein Drittel der knapp 1.000 derzeit Betroffenen ist mit negativen Asylbescheiden von der Abschiebung betroffen. Die Regierung pocht auf die Einhaltung der geltenden Rechtsvorschriften und damit deren Abschiebung, während sich eine breite Allianz von Prominenten und der Wirtschaft für deren Verbleib einsetzt.

Die Forderung der burgenländischen FPÖ nach genereller Versagung einer Lehre für Asylwerber geht damit über die bisherige Forderung der Freiheitlichen noch hinaus.