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Politik | Inland
05/26/2019

FLÖ werben mit ihrer Parteiunabhängigkeit

Spitzenkandidat Desmond Grossmann will die "sachorientierte ÖH-Arbeit" der FLÖ fortführen.

Fraktion: Unabhängigen Fachschaftslisten Österreichs (FLÖ)

Spitzenkandidatinnen: Desmond Grossmann

Ergebnis der letzten Wahl

Die FLÖ konnten bei der letzten ÖH-Wahl 2017 14,08 Prozent erzielen und belegten damit den 4. Platz, was mit einem Plus von 1,41 eine leichte Steigerung zu 2015 darstellt. Sie treten als parteiunabhängige Fraktion auf und gehörten in den vergangenen beiden Jahren zur Koalition in der Bundes-ÖH. Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, stellten sie dabei ein Jahr die Vorsitzende.

Wir haben allen Spitzenkandidaten im Vorfeld der ÖH Wahl vier Fragen gestellt. Das sind die Antworten.

Wofür steht die FLÖ?

Wir stellen die einzige (ernstzunehmende) parteiunabhängige Vertretung von Studierenden auf Bundesebene dar. Wir sind ein Zusammenschluss lokaler Listen, welche an den jeweiligen Hochschulvertretungen eine Exekutivbeteiligung anstreben. Die Arbeit der FLÖ stellt die Studierenden in den Mittelpunkt und dient nicht zur Erhaltung einer Parteistruktur.

Was sind die drei wichtigsten hochschulpolitischen Forderungen?

Wir setzen uns als Fraktion für ein starkes Studienrecht und die Angleichung der Studienbedingungen an die Lebensrealität der Studierenden ein. Am wichtigsten ist uns jedoch eine parteipolitisch unabhängige Vertretung, welche einzig den Interessen der Studierenden verpflichtet ist.

Was ist Ihnen gesellschaftspolitisch wichtig? 

Das Leben der Studierenden endet nicht an den Türen der Hochschulen. Sie sind integraler Teil der Gesellschaft und müssen daher auch ganzheitlich betrachtet werden, deshalb stehen wir für die Beibehaltung des Allgemeinpolitischen Mandats.

Was ist Ihr Ziel für die ÖH-Wahl?

Natürlich wäre der Zugewinn von Mandaten sehr wünschenswert, wichtiger ist uns allerdings eine Steigerung der Wahlbeteiligung.

Wie schaut denn eigentlich so ein Tag im Wahlkampf der ÖH-Kandidaten aus? Um das herauszufinden, haben wir die Kandidaten gebeten, einen Wahlkampftag mit dem Handy für uns zu dokumentieren. Das kam dabei raus: