Politik | Inland
09.09.2018

Fischer feiert runden Geburtstag mit hohen Gästen

Bundespräsident Van der Bellen lädt zum Diner in die Hofburg zu Ehren seines Vorgängers

Ex-Bundespräsident Heinz Fischer hat am 9. Oktober 80. Geburtstag. Sein Nachfolger, Alexander Van der Bellen, lädt aus diesem Anlass zu einem Essen in die Hofburg ein.80 Jahre und kein bisschen leise: Heinz Fischer eilt von Vortrag zu Vortrag, eröffnet Ausstellungen und publiziert. Der ehemalige Bundespräsident ist Regierungsbeauftragter für das Jubiläumsjahr 2018. Jetzt laufen die letzten Vorbereitungen für den Festakt am 12. November. An diesem Tag vor 100 Jahren wurde die Erste Republik gegründet. Inmitten dieser Hektik feiert Fischer Geburtstag. Das Geschenk von Staatsoberhaupt Alexander Van der Bellen ist ein Abendessen in der Hofburg. Zahlreiche internationale Gäste und Weggefährten Fischers sind mit ihren Ehefrauen und/oder Partnerinnen eingeladen.

Bereits fix zugesagt haben der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit Elke Büdenbender sowie die ehemaligen Staatsoberhäupter Deutschlands Joachim Gauck mit Daniela Schadt sowie Horst Köhler. Auch Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn wird nach Wien kommen, um bei dem Dîner für seinen engen Freund dabei zu sein.

Am 8. Oktober gibt Wiens Bürgermeister Michael Ludwig eine Einladung zu Ehren Heinz Fischers im Rathaus.

Eingeläutet wird der Geburtstagsreigen am 3. Oktober im Kreisky Forum. Hier wird das Buch „Heinz Fischer. Spaziergang durch Jahrzehnte begleitet von Herbert Lackner“ vorgestellt. Der ehemalige Chefredakteur des profil, Autor Herbert Lackner, geht mit Fischer, dem engagierten Politiker und Wanderer, alte Wege seiner Kindheit, Jugend und des Politiker-Daseins noch einmal nach und verknüpft sie mit historischen Ereignissen. Es ist auch eine Reise in die dramatische Familiengeschichte von Margit Fischer, die in der schwedischen Emigration geboren wurde.

Heinz Fischer erklärt, was er immer schon leidenschaftlich getan hat: die Geschichte der Zweiten Republik Österreich“, kommentiert das Werk der „Geschichte-Professor der Nation“, der Journalist und Publizist Hugo Portisch.

margaretha.kopeinig@kurier.at

@marga_kopeinig