Diskussion zur ÖH-Wahl: "Probleme hören nicht bei der Hörsaaltür auf"

Diskussion zur ÖH-Wahl: "Probleme hören nicht bei der Hörsaaltür auf"
Von 9. bis 11. Mai finden ÖH-Wahlen statt, Österreichs Studierende wählen ihre Vertretung. Der KURIER sprach mit den Spitzenkandidaten über Uni-Politik, Klimaschutz, Mietpreise und Unisex-Klos.

Die erste von zwei Diskussionsrunden des KURIER zur ÖH-Wahl. Diesmal mit VSStÖ, GRAS, KSV-KJÖ und RFS.

Zu Beginn: Wie geht es Ihnen ganz grundsätzlich mit den anwesenden anderen Fraktionen?

Nina Mathies: Wir sind auf Bundesebene in einer Koalition mit der GRAS, da gibt es einen guten Austausch. Inhaltlich würde ich mich teils auch beim KSV-KJÖ wiederfinden. Mit dem RFS kann ich weniger anfangen, ich lehne rechtsextreme Gruppen ab.

Ist der RFS rechtsextrem?

Mathies: Einige Aussagen, die er tätigt, würde ich so einstufen.

Peter Leskosek: Mir sind keine extremistischen Aussagen von mir oder anderen Kandidaten bekannt Gerade im Sozialbereich haben wir auch gewisse Überschneidungen mit den anderen Fraktionen.

Sarah Rossmann: Wir arbeiten in der jetzigen Bundesvertretung sehr gut mit dem VSStÖ zusammen und haben viele Berührungspunkte mit dem KSV. Mit dem RFS haben wir keine. Ich habe ihn auch in den letzten Sitzungen nie gesehen.

Lukas Pflanzer: Wir haben mit den beiden Exekutivfraktionen ein gutes Arbeitsverhältnis. Wir unterscheiden uns in der Art, wie wir gewisse Dinge angehen würden.

Kommentare