Was seit den Vormittagsstunden des 6. Oktober geschah und zu "einer Regierungskrise, aber keiner Staatskrise" führte, wie Alexander Van der Bellen sagt.
6.10. Vizekanzler Werner Kogler und Finanzminister Gernot Blümel stellen sich nach dem Ministerrat den ersten Fragen der Journalisten. Die Koalition möge an ihrer Arbeit gemessen werden, so der Grünen-Chef.
In den Nachmittagsstunden des 6.10. tritt Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger als erste Parteichefin an die Presse. In den Abendstunden beantragt die Opposition eine Sondersitzung des Parlaments.
6.10. Bundespräsident Alexander Van der Bellen äußert sich anlässlich der 75-Jahr-Feier der APA zu den Geschehnissen. Er kritisiert die Äußerungen von ÖVP-Mandatar Hanger, ohne ihn namentlich zu nennen. Dieser hatte von "linken Zellen" in der WKStA gesprochen.
Donnerstag, 7.10., SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner und ihr der Stv. Klubchef Jörg Leichtfried, verurteilen das Verhalten des Kanzlers und seines Mitarbeiterstabs.
Freitagnachmittag führt FPÖ-Chef Herbert Kickl sein Gespräch mit Van der Bellen. Damit hat das Staatsoberhaupt mit allen Parteichefs binnen 24h gesprochen.
8.10., 18h, Alexander Van der Bellen mahnt in einer Fernsehansprache, Egoismen hintan zu stellen. Es handle sich um eine "Regierungskrise, keine Staatskrise".
8.10., 19h15. gibt Vizekanzler Kogler bekannt, ein Statement abgeben zu wollen. Kurz vor 20h spricht er an der Seite von grünen Klubchefin Sigrid Maurer Kanzler Kurz die Amtsfähigkeit ab.
8.10., Kanzler Kurz tritt fast zeitgleich zur ZiB und damit vor Werner Kogler vor die Presse. Er sieht sich und die ÖVP als "handlungsfähig und handlungswillig".
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