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Politik Inland
09/01/2021

Entwicklung der Corona-Patienten für Intensivmediziner Hasibeder "beunruhigend"

Sieht "angespannte Versorgungslage" und "Möglichkeit, dass geplante Operationen wieder verschoben werden müssen".

"Das Tempo, in dem die Zahl der Patientinnen und Patienten in Spitälern steigt, die aufgrund schwerer Covid-19-Erkrankungen behandelt werden, ist beunruhigend", hat der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI), Walter Hasibeder, am Mittwoch die aktuelle Corona-Lage kommentiert. "Die Zahl der Intensivpatienten hat sich zuletzt innerhalb von zehn Tagen verdoppelt", gab Hasibeder gegenüber der APA zu bedenken.

Das sei schon deshalb besorgniserregend, "weil uns eine solche Entwicklung sehr rasch wieder in eine angespannte Versorgungslage bringen kann. Das schließt leider auch die Möglichkeit ein, dass geplante Operationen wieder verschoben werden müssen."

Hasibeder forderte die noch nicht gegen Covid-19 immunisierte Bevölkerung auf, das breite Impfangebot in Anspruch zu nehmen. "Da die schweren Krankheitsverläufe zum überwiegenden Teil ungeimpfte Personen betreffen, ist die Antwort klar: Wir brauchen unbedingt eine noch höhere Durchimpfungsrate als bisher", hielt der ÖGARI-Präsident fest. Und weiter: "Wir Intensivmedizinerinnen und Intensivmedizin wissen, wovon wir sprechen. Daher unser klarer Appell: Lassen Sie sich impfen!"

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