Auch 2018 tagten die Bischöfe in Mariazell

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Politik Inland
06/17/2019

Bischöfe tagen in Mariazell zu Jugend und Innenpolitik

72 Jugendliche zur Sommervollversammlung der Bischofskonferenz geladen. Neuer Nuntius stellt sich vor.

von Wolfgang Zaunbauer

Unter dem Vorsitz von Erzbischof Christoph Schönborn treten ab heute, Montag, die österreichischen Bischöfe zu ihrer Sommervollversammlung zusammen. Hauptthema des dreitägigen Treffens im steirischen Wallfahrtsort Mariazell ist die Jugend. Aber auch die "außergewöhnlichen innenpolitischen Entwicklungen der letzten Wochen und die bevorstehenden Neuwahlen" werden Thema der Beratungen sein, sagt der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Peter Schipka​​​. Nicht zuletzt trifft auch der neue Nuntius in Österreich erstmals mit allen heimischen Bischöfen zusammen. 

Im vergangenen Herbst fand in Rom die große Jugendsynode statt. In Mariazell soll nun an der Umsetzung des päpstlichen Synodenschreibens „Christus vivit“ gearbeitet werden. Dazu wurden auch 72 Jugendliche aus verschiedenen katholischen Organisationen eingeladen.

„Die Jugendlichen präsentieren, was ihnen wichtig ist“, sagt Jugendbischof Stephan Turnovszky zum KURIER. Thematische Einschränkungen habe es bewusst nicht gegeben. „Die Jugend darf alles einbringen. Es geht um die Themen, die den jungen Leuten unter den Nägeln brennen.“Dabei werde es um krichliche wie gesellschaftliche Themen gehen, etwa Umwelt- und Klimaschutz.

Gleichzeitig sollen auch die Vorbereitungen für ein Großevent im kommenden Jahr beginnen. Anfang Juli 2020 soll in Klagenfurt die zweite Auflage von „Jesus in the City“ über die Bühne gehen. Im vorigen Jahr war Wiener Neustadt Schauplatz der Veranstaltung, die speziell Jugendliche dem Glauben näher bringen soll.

Neuer päpstlicher Botschafter

Zum Abschluss der Vollversammlung wird am Mittwoch ein öffentlicher Festgottesdienst in der Wallfahrtsbasilika Mariazell gefeiert. Zuvor wird der neue Nuntius, Erzbischof Pedro Lopes Quintana erstmals mit allen österreichischen Bischöfen zusammentreffen.

Der 65-jährige Spanier wurde im März von Papst Franziskus zum Nachfolger des in den Ruhestand getretenen Peter Stephan Zurbriggen ernannt. 

Der Apostolische Nuntius ist sowohl Gesandter des Papstes bei einer Ortskirche, als auch Botschafter des Heiligen Stuhls in einem Staat. Am Freitag hat Quintana sein Beglaubigungsschreiben an Bundespräsident Alexander Van der Bellen übergeben.

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