Es wird wieder kühler

dapdEine Frau geht bei regenerischem Wetter mit einem Regenschirm am Dienstag (12.10.11) in Wien im Tuerkenschanzpark. Der Tag geht regnerisch bei einer Temperatur von 8 Grad zu Ende, am Donnerstag (13.10.11) wird es zwar waermer, der Regen allerdings ble
Foto: dapd In manchen Teilen Österreichs kann es amm Wochenende nicht schaden, den Regenschirm mitzunehmen.

Mit dem frühlingshaften Schönwetter ist es am Wochenende vorerst vorbei. Mit Wind und Regen ist zu rechnen.

Das Hoch HARRY, das in den letzten Tagen für die milden Frühlingstemperaturen gesorgt hat, zieht sich allmählich in Richtung Westeuropa zurück. Damit gelangt Österreich in eine kühle Nordwestströmung und die Luftdruckgegensätze nehmen deutlich zu. Der Wind frischt vor allem im Norden und Osten spürbar auf.

Am Freitag dominieren laut UBIMET an der Alpennordseite dichte Wolkenfelder, hier muss man speziell am Vormittag zwischen Vorarlberg und dem Wienerwald mit teils ergiebigem Regen rechnen. Die Schneefallgrenze liegt dabei von Ost nach West zwischen 900 und 1300 m. Am Nachmittag überwiegen wieder die trockenen Abschnitte, die Sonne zeigt sich am ehesten im Westen und Süden für längere Zeit. Im Bergland weht teils lebhafter Nordföhn, im nördlichen und östlichen Flachland frischt kräftiger bis stürmischer Nordwestwind auf. Von Nord nach Süd werden 11 bis 20 Grad erreicht.

Am Samstag zeigt sich anfangs noch die Sonne, bald ziehen aber aus Norden dichte Wolken und einzelne Regenschauer durch. Zwischendurch kann sich jedoch öfter die Sonne zeigen. Im Laufe des Abends und in der Folgenacht verstärken sich die Schauer dann in den Nordstaulagen und die Schneefallgrenze sinkt allmählich bis in die Täler, generell lässt der Niederschlag aber nach. Im Donauraum weht kräftiger, in Böen mitunter stürmischer Wind aus westlicher Richtung und das Quecksilber klettert auf 11 bis 20 Grad, mit den höchsten Werten im föhnigen Süden.

Der Sonntag bringt ruhigeres Wetter mit sich. Während sich inneralpin einige Restwolken halten und noch einzelne Schauer niedergehen können, lockern die Wolken in den übrigen Regionen bereits mehr und mehr auf und machen der Sonne Platz. Im Süden bleibt es föhnig, im Donauraum lässt der Wind im Allgemeinen spürbar nach und weht nur noch mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Es wird deutlich kühler bei maximal 8 bis 15 Grad.

Am Montag überwiegt dann wieder meist der Sonnenschein. Nur im Norden und Osten ziehen vom Vormittag bis zum frühen Nachmittag zeitweise kompakte Wolkenfelder durch. Wind weht vom östlichen Oberösterreich bis ins Nordburgenland mäßig, zum Teil lebhaft, sonst ist es oft nur schwach windig. Die Frühtemperaturen liegen bei minus fünf bis plus vier Grad, Tageshöchstwerte erreichen acht bis 16 Grad.

Am Dienstagvormittag zeigt sich westlich der Linie Linz-Villach noch zeitweise die Sonne. Dann nimmt die Bewölkung von Südwesten her rasch zu und am Nachmittag setzt Regen ein. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 1.500 und 1.900 Meter Seehöhe. Richtung Osten dominiert zunächst der Sonnenschein, erst im Lauf des späteren Nachmittages tauchen auch hier allmählich immer mehr Wolken auf. Es bleibt aber weitgehend trocken. Frühtemperaturen: minus vier und plus fünf Grad; Tageshöchstwerte acht bis 17 Grad.

(kurier / tan) Erstellt am
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